児童言語の法動詞:認識的「できる」の獲得の認知的言語的前提<br>Modalverben in der Kindersprache : Kognitive und linguistische Voraussetzungen für den Erwerb von epistemischem "können". Diss. (Studia grammatica) (2007. 239 S. 240 mm)

児童言語の法動詞:認識的「できる」の獲得の認知的言語的前提
Modalverben in der Kindersprache : Kognitive und linguistische Voraussetzungen für den Erwerb von epistemischem "können". Diss. (Studia grammatica) (2007. 239 S. 240 mm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版/ページ数 280 S.
  • 商品コード 9783050044330

基本説明

Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Erwerb der epistemischen Lesart des Modalverbs "können" in der Kindersprache. Die deutschen Modalverben weisen eine besondere Flexion auf.

Description

Studia grammatica, Bd. 67

Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Erwerb der epistemischen Lesart des Modalverbs "können" in der Kindersprache. Seit jeher entzieht sich die Klasse der Modalverben – zu denen "können" zweifellos gehört – einer einfachen Beschreibung. Die deutschen Modalverben weisen eine besondere Flexion auf. Semantisch sind sie durchweg polyfunktional, da sie sowohl eine zirkumstantielle als auch eine epistemische (bzw. evidentielle) Bedeutung haben. Außerdem ist ihre Semantik nur schwer von der ihrer Systemkonkurrenten (Modaladjektive, Modaladverbien) abgrenzbar. Und zu guter Letzt kann das syntaktische Verhältnis zwischen Modalverb und regiertem Infinitiv recht unterschiedlich ausfallen.

Darüber hinaus stellt der Erwerb epistemischer Lesarten für das Kind eine sehr hohe kognitive Anforderung im Hinblick auf die Bildung einer (subjektiven) Wahrscheinlichkeitstheorie dar. Es ist also wenig erstaunlich, dass die epistemische Lesart von "können" 6- bis 8-jährige Kinder noch vor größere Probleme stellt.

Vor diesem Hintergrund unternimmt es der Verfasser in einer Reihe von methodisch wohlüberlegten und präzis durchgeführten Verstehensexperimenten, die linguistischen und die kognitiven Faktoren zu isolieren, welche die Erwerbsabfolge der Lesarten der Modalverben bestimmen, und ihre Erklärungskraft empirisch zu überprüfen.
Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Erwerb der epistemischen Lesart des Modalverbs "können" in der Kindersprache. Seit jeher entzieht sich die Klasse der Modalverben - zu denen "können" zweifellos gehört - einer einfachen Beschreibung. Die deutschen Modalverben weisen eine besondere Flexion auf. Semantisch sind sie durchweg polyfunktional, da sie sowohl eine zirkumstantielle als auch eine epistemische (bzw. evidentielle) Bedeutung haben. Außerdem ist ihre Semantik nur schwer von der ihrer Systemkonkurrenten (Modaladjektive, Modaladverbien) abgrenzbar. Und zu guter Letzt kann das syntaktische Verhältnis zwischen Modalverb und regiertem Infinitiv recht unterschiedlich ausfallen. Darüber hinaus stellt der Erwerb epistemischer Lesarten für das Kind eine sehr hohe kognitive Anforderung im Hinblick auf die Bildung einer (subjektiven) Wahrscheinlichkeitstheorie dar. Es ist also wenig erstaunlich, dass die epistemische Lesart von "können" 6- bis 8-jährige Kinder noch vor größere Probleme stellt. Vor diesem Hintergrund unternimmt es der Verfasser in einer Reihe von methodisch wohlüberlegten und präzis durchgeführten Verstehensexperimenten, die linguistischen und die kognitiven Faktoren zu isolieren, welche die Erwerbsabfolge der Lesarten der Modalverben bestimmen, und ihre Erklärungskraft empirisch zu überprüfen. 1;Inhaltsverzeichnis;6
2;Vorwort;10
3;1 Einleitung;12
3.1;1.1 Gegenstand der Arbeit;12
3.2;1.2 Aufbau der Arbeit;14
4;2 Theoretische Grundlagen;16
4.1;2.1 Zur MV-Semantik;16
4.2;2.2 Zur MV-Syntax;20
4.3;2.3 MV und skalare Implikaturen;30
4.4;2.4 Zur pr aferierten Lesart einzelner MV-Konstruktionen;32
5;3 Die MV-Ontogenese: Ein Forschungsüberblick;38
5.1;3.1 Langzeitstudien;39
5.2;3.2 Experimentelle Verstehensstudien;56
5.3;3.3 Zusammenfassung;76
6;4 Hypothesen zum MV-Erwerb;78
6.1;4.1 Die Unentscheidbarkeits-Hypothese;78
6.2;4.2 Die Implikatur-Hypothese;97
6.3;4.3 Die Kontrast-Hypothese;104
6.4;4.4 Die Anhebungshypothese;109
6.5;4.5 Zusammenfassung;118
7;5 Methodologische Fragen;120
7.1;5.1 Methodologische Vorüberlegungen;120
7.2;5.2 Experiment 1: Es kann sein, dass der Junge ins Haus gegangen ist. ;127
7.3;5.3 Zusammenfassung;149
8;6 Die Unentscheidbarkeits- und die Implikatur- Hypothese;150
8.1;6.1 Experiment 2: Die Modalausdruck-, die Implikaturund die Unentscheidbarkeits- Aufgabe;151
8.2;6.2 Experiment 3: Die Implikatur-Hypothese - Ein Nachtrag;170
8.3;6.3 Zusammenfassung;179
9;7 Die Kontrast- und die Anhebungshypothese;180
9.1;7.1 Experiment 4: Es kann sein, dass der Junge im Haus ist. ;180
9.2;7.2 Zusammenfassung;194
10;8 Zusammenfassung;196
11;Anhang: Materialien für die Experimente;202
11.1;Experiment 1;203
11.2;Experiment 2;211
11.3;Experiment 4;217
12;Literatur;224

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