力ある者の芸術と芸術の力:文化後援の研究<br>Die Kunst der Mächtigen und die Macht der Kunst : Untersuchungen zu Mäzenatentum und Kulturpatronage (Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel Bd.20) (2007. 298 S. 29 schw.-w. u. 6 farb. Abb. 24,5 cm)

力ある者の芸術と芸術の力:文化後援の研究
Die Kunst der Mächtigen und die Macht der Kunst : Untersuchungen zu Mäzenatentum und Kulturpatronage (Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel Bd.20) (2007. 298 S. 29 schw.-w. u. 6 farb. Abb. 24,5 cm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版/ページ数 260 S./サイズ 30 s/w und 6 Farbabb.
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基本説明

In der gegenwärtigen Forschung wird die Hervorbringung von Kunst und Wissenschaften vor allem unter dem Gesichtspunkt der Abhängigkeit thematisiert, in der sie von ihren Auftrag-bzw. Geldgebern steht. Demgegenüber wird in diesem Band gezeigt, daß umgekehrt auch die Mächtigen von den Kulturschaffenden abhängig sind.

Description

In der gegenwärtigen Forschung wird die Hervorbringung von Kunst und Wissenschaften vor allem unter dem Gesichtspunkt der Abhängigkeit thematisiert, in der sie von ihren Auftrag- bzw. Geldgebern steht. Das Augenmerk gilt den partikularen Interessen, die politisch Mächtige verfolgen, wenn sie Künstler oder Gelehrte alimentieren: Repräsentation, Legitimierung von Herrschaftsansprüchen, Distinktion mit Hilfe von kulturellem Kapital lauten die gängigen Stichworte. Demgegenüber wird in diesem Band gezeigt, dass umgekehrt auch die Mächtigen von den Kulturschaffenden abhängig sind. Denn Wissenschaft und Kunst können - statt als Propaganda und schöner Schein - auch als spezifische Formen universalistischer Rationalität aufgefasst werden. So begriffen, sind sie es, die in ihren Ausdrucksformen und Diskursen über die Vernünftigkeit einer Herrschaft verhandeln. Indem sie politische, wirtschaftliche und soziale Geltungsansprüche argumentativ bzw. ästhetisch durchdeklinieren, stellen sie diese zugleich auf den Prüfstand und sie geben als Experten für die Erzeugung von Neuem den Herrschern unbekannte, fremdartige Ideen. Mit Beiträgen von: Anna Akasoy, Matteo Burioni, Johannes Fried, Gundula Grebner, Axel Jansen, Peter Münte, Ulrich Oevermann, Andreas Pecar, Barbara Schlieben, Oliver Schmidtke, Peter Scholz, Johannes Süßmann, Christine Tauber und Ferdinand Zehentreiter Johannes Süßmann, geboren 1964, ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Paderborn.

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