ホルスト・ブレーデカンプ著/モナドの格子:ライプニッツの自然・芸術劇場<br>Die Fenster der Monade : Gottfried Wilhelm Leibniz' Theater der Natur und Kunst (Acta humaniora) (2004. 279 S. m. 99 Abb. 24,5 cm)

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ホルスト・ブレーデカンプ著/モナドの格子:ライプニッツの自然・芸術劇場
Die Fenster der Monade : Gottfried Wilhelm Leibniz' Theater der Natur und Kunst (Acta humaniora) (2004. 279 S. m. 99 Abb. 24,5 cm)

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基本説明

Das Buch steht im Zusammenhang des Versuches, die zentrale Rolle der Bilder für die Ausbildung der modernen Philosophie am Beispiel bedeutender Gestalten des siebzehnten Jahrhunderts zu rekonstruieren.

Description


(Text)
Das Buch steht im Zusammenhang des Versuches, die zentrale Rolle der Bilder für die Ausbildung der modernen Philosophie am Beispiel bedeutender Gestalten des siebzehnten Jahrhunderts zu rekonstruieren. Das Projekt begann mit der Erschließung der Staatstheorie aus der Bildpolitik des "Leviathan" von Thomas Hobbes. Mit Gottfried Wilhelm Leibniz' Ideen, ein Theater der Natur und Kunst sowie einen Atlas der Einbildungskraft zu errichten, folgt nun die Rekonstruktion eines Projektes, das für das Verständnis seiner Philosophie von tiefgreifender Bedeutung sein könnte.Obwohl Leibniz diese Idee so hartnäckig und ausdauernd wie kaum ein anderes Unternehmen betrieben hat, ist sie in der Forschung bislang so gut wie unbekannt geblieben. Für diesen Umstand war die zersplitterte und unvollständige Überlieferung von Leibniz' Schriften ebenso verantwortlich wie ein mächtiger Strang der Philosophiegeschichte, der die Welt des Haptischen und Visuellen immer dann favorisiert, wenn sie transzendiert wird.Die jüngsten Bände der Akademie-Ausgabe bieten jedoch erstmals die Möglichkeit, Leibniz' Wertschätzung der tastenden und zeichnenden Hand und des neugierigen und geschulten Auges im Zusammenhang zu verfolgen. Seine schier unbegreiflich vielfältigen Denkbewegungen und Aktivitäten erhalten mit dem Projekt des Theaters der Natur und Kunst daher nicht nur eine Ergänzung, sondern einen neuen Rahmen. Leibniz' Faible für das Theatrum Naturae et Artis könnte das Gesamtbild seiner Philosophie verwandeln, weil es die Kluft zwischen Kalkül und Anschauung wie auch zwischen der "Fensterlosigkeit" der Monade und der körperlichen Form ihrer Perzeptionsweisen zugleich vertieft und überbrückt.
(Review)
"Bredekamps Buch hat das Zeug zu einem Klassiker der Bildforschung." (Süddeutsche Zeitung, 2004)

"Eine ernstgenommene Interdisziplinarität prägt diese äußerst facettenreiche Untersuchung, die mit wichtigen Ergebnissen im Bereich der Kultur- und Begriffsgeschichte und last but not least der Philosophie von Leibniz aufwarten kann. (...) letztlich überzeugt die Beharrlichkeit, mit der der Gelehrte die sehr differenzierten Gedankengänge von Leibniz zusammenfaßt und nach ihren heuristischen, bild- und objektdidaktischen Aspekten begfragt." (Journal für Kunstgeschichte, 2006)

"Es ist der Verdienst dieser Arbeit, das in der Forschung bisher vernachlässigte Interesse Leibniz' an sinnlicher Erkenntnis und bildlicher Darstellung aufgespürt und besonders die antreibende Idee des 'Theaters der Natur und Künste' ins Licht ihr gebührender Aufmerksamkeit gerückt zu haben. Damit stellt Bredekamps detailreiche Studie eine wichtige Ergänzung zur Bewertung von Leibnitz' Denken und der Schau seiner Ideen dar." (theaterforschung.de, 2006)
(Author portrait)
Horst Bredekamp, Jahrgang 1947, ist Professor für Kunstgeschichte an der Universität Hamburg, seit 1993 an der Berliner Humboldt-Universität und seit 2003 Permanent Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Er war Fellow des Institute of Advanced Study in Princeton, des Wissenschaftskollegs in Berlin, des Getty Center in Los Angeles und des Collegiums Budapest. Er wurde 2000 mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet.