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Description
(Text)
"Zeitgeistiger Retrotrend" oder "posthum produzierter Schein"? "Naive Wiederherstellung", schlichte "Sentimentalität" - oder eine ganz normale Architekturentwicklung? Eine leidenschaftliche Debatte um das Für und Wider von Rekonstruktionen wird derzeit nicht nur von einer Fachöffentlichkeit intensiv geführt. Auch für das fachlich interessierte allgemeine Publikum ist das Thema aktuell. In dem Buch stellen Wolfgang Pehnt und andere ausgewählte Akteure aus Architektur, Gesellschaft und Politik die zentralen Fakten, Aspekte und Positionen heraus und vermitteln die Hintergründe der Auseinandersetzung. Zahlreiche Abbildungen und Pläne veranschaulichen und dokumentieren das Thema, unter anderem am Fallbeispiel Potsdam. "Nie darf man vergessen, dass der posthum produzierte Schein nur ein blasses Abziehbild der historischen Realität ist. Schon über die anderen sinnlichen Qualitäten dieser vergangenen Welten erfahren wir nichts... Alles, was nachträglich geliefert werden kann, ist eine Abstraktion ausschließlich für die Sehnerven, eine blasse Teilwahrheit, ein Abziehbild." Wolfgang Pehnt in seinem Beitrag "Sehnsucht nach Geschichte"
(Table of content)
Editorial
Potsdam
An der Seite von P. - Rekonstruktion eines Potsdam-Spaziergangs (Christian Thomas)
Vom Werden einer Stadt - Zur Baugeschichte der Potsdamer Mitte (Michael Braum)
Positionen - Die Mitte verhandeln (Ausschnitte aus dem Podiumsgespräch)
Pressestimmen
Rekonstruktion
Sehnsucht nach Geschichte - Neu und Alt in Architektur und Städtebau (Wolfgang Pehnt)
Trauerarbeit an Ruinen - Kategorien des Wiederaufbaus nach 1945 (Michael S. Falser)
Reconstructio bis Wiederaufbau - Begriffsgeschichte (Ursula Baus)
Rekonstruktion - Interview mit Ulrich Schwarz (Ursula Baus)
Autoren
Bildnachweis
(Author portrait)
Michael Braum studierte Stadt- und Regionalplanung sowie Architektur. Seit 1998 lehrt er als Professor am Institut für Städtebau und Entwerfen an der Leibniz-Universität Hannover. Seit 2008 Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. Veröffentlichungen zum Städtebau und zur Stadtentwicklung. Ursula Baus studierte Kunstgeschichte, Philosophie, Klassische Archäologie und Architektur. Sie arbeitete als Redakteurin und freie Architekturkritikerin unter anderem für die db deutsche bauzeitung, L architecture d aujourd hui und A10 magazine. Seit 2004 Lehraufträge für Architekturtheorie und -kritik an der Universität Stuttgart und der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Zahlreiche Publikationen und Vorträge.



