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Description
Sie gehört zu den meistgespielten Opern weltweit: Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Zauberflöte" entstand 1791 für Emanuel Schikaneders Freihaustheater in Wien und verbindet märchenhafte Zauber-Elemente mit freimaurerischem Gedankengut. Mozart entfaltet in seiner letzten Oper sein ganzes kompositorisches Können: von volkstümlichen Melodien in Papagenos Liedern über Paminas innige Arien, der Tiefe und Ruhe in Sarastros Gesang bis zu den virtuosen Koloraturen der Königin der Nacht. So ist die "Zauberflöte" ernste Oper, munteres Singspiel und aufklärerisches Lehrstück in einem. Kurz: Für alle ist etwas dabei, und wahrscheinlich macht das den Erfolg der "Zauberflöte" aus. Als Sohn des Vizekapellmeisters des Salzburger Fürsterzbischofs war Mozart bereits in seiner Jugend beständig von Kirchenmusik umgeben. Auf seinen Reisen lernte Mozart die Kirchenmusik Italiens kennen, in Wien studierte er später Werke Bachs und Händels. Nach seiner Umsiedlung nach Wien stellen sich mit Oper und Klavierkonzert neue Herausforderungen, bezeichnenderweise bleibt die "c-Moll-Messe" KV 427, das größte kirchenmusikalische Werk der ersten Wiener Jahre, unvollendet. Die letzte Lebenszeit zeigt wieder eine Hinwendung zur Kirchenmusik: Mozart bewirbt sich mit Erfolg um die Nachfolge des todkranken Leopold Hoffmann als Kapellmeister am Stephansdom, doch kann er die Stelle nicht antreten, da er noch vor Hoffmann stirbt. Ein Kleinod wie das "Ave verum" KV 618 und das unvollendet gebliebene "Requiem" KV 626 lassen ahnen, was Mozart als Kirchenkomponist hätte noch leisten können, wäre er in diese verantwortliche Position gelangt. Emanuel Schikaneder war unter anderem Schauspieler, Sänger, Regisseur und Dichter. Als Schauspieler war er schon seit seinen Zwanzigern in Europa unterwegs. In Salzburg hatte er 1780 erste Erfolge als Textdichter und auch Regisseur. Außerdem machte er dort die Bekanntschaft mit Leopold Mozart und dessen Sohn Wolfgang. In Wien trafen sich Schikaneder und Wolfgang Amadeus Mozart 1789 erneut. 1791 schrieb Schikaneder das Libretto zur "Zauberflöte", zu welchem Mozart dann die Musik beisteuerte. Den ersten Papageno spielte Schikaneder dann selbst.
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