Heinrich Menches - Malerei 1991-2001 (1. Aufl. 2014. 98 S. zahlr. farb. Abb. 25 cm)

個数:

Heinrich Menches - Malerei 1991-2001 (1. Aufl. 2014. 98 S. zahlr. farb. Abb. 25 cm)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 商品コード 9783990283844

Description


(Short description)
Heinrich Menches, 1941 in Wien geboren, wurde von Vater und älterem Bruder in die Welt der Malerei eingeführt. In den 1960er Jahren folgte das Studium der Malerei bei Sergius Pauser an der Wiener Akademie der bildenden Künste. In einem frühen Stadium der Malerei von Heinrich Menches war ein spätkubistisches Raumkonzept prägend, das vom Werk Herbert Boeckls beeinflusst war. Die Maler-Generation, der Menches angehört, war die letzte, die in einem späten Atemzug des Kubismus zu einer eigenständigen Sprache finden konnte. In der nächsten, Anfang der fünfziger Jahre geborenen Generation war dieser Faden bereits abgerissen. Die Aneignung eines kubistischen Bildkonzepts führte bei Menches zu einem tiefen Verständnis hinsichtlich einer bildnerischen Räumlichkeit. Diese kommt in seinen Werken ab Mitte der 1980er Jahre zur vollen Entfaltung. Heinrich Menches überschreitet mit seinen Bildern eine Grenze und eröffnet - sich wie dem Betrachter - die Möglichkeit eines "radikalen Sehens". Überlieferte Bild-/Stilkonzepte, die an künstlerischen Sprachmöglichkeiten zur Verfügung gestanden hätten, sind über Bord geworfen. Die Ölfarbe wird als pure Materie freigesetzt. Es entsteht eine vollkommene Verschmelzung von Motiv, Gegenstand, Farbe und Materie. Der Raum, der in diesem kleinformatigen Bildern aufgespannt wird, überwindet mit souveräner Leichtigkeit die konkreten Abmessungen der Formate und lässt die Bilder monumental wirken. Das Ergebnis sind stark aufgelandene Bilder, die das Motiv bei jedem Hinschauen neu entstehen lassen. Man schaut diese Bilder nie zu Ende. Ihre Erscheinung ist unabhängig von jeder Stilverabredung und jeder spekulativen Bildformel. Ihnen ist stattdessen ein profundes Wissen über die Malerei selbst eingeschrieben. (Michael Horsky)
(Text)
Heinrich Menches, 1941 in Wien geboren, wurde von Vater und älterem Bruder in die Welt der Malerei eingeführt. In den 1960er Jahren folgte das Studium der Malerei bei Sergius Pauser an der Wiener Akademie der bildenden Künste.

In einem frühen Stadium der Malerei von Heinrich Menches war ein spätkubistisches Raumkonzept prägend, das vom Werk Herbert Boeckls beeinflusst war. Die Maler-Generation, der Menches angehört, war die letzte, die in einem späten Atemzug des Kubismus zu einer eigenständigen Sprache finden konnte. In der nächsten, Anfang der fünfziger Jahre geborenen Generation war dieser Faden bereits abgerissen. Die Aneignung eines kubistischen Bildkonzepts führte bei Menches zu einem tiefen Verständnis hinsichtlich einer bildnerischen Räumlichkeit. Diese kommt in seinen Werken ab Mitte der 1980er Jahre zur vollen Entfaltung.

Heinrich Menches überschreitet mit seinen Bildern eine Grenze und eröffnet - sich wie dem Betrachter - die Möglichkeit eines "radikalen Sehens". Überlieferte Bild-/Stilkonzepte, die an künstlerischen Sprachmöglichkeiten zur Verfügung gestanden hätten, sind über Bord geworfen. Die Ölfarbe wird als pure Materie freigesetzt. Es entsteht eine vollkommene Verschmelzung von Motiv, Gegenstand, Farbe und Materie.

Der Raum, der in diesem kleinformatigen Bildern aufgespannt wird, überwindet mit souveräner Leichtigkeit die konkreten Abmessungen der Formate und lässt die Bilder monumental wirken. Das Ergebnis sind stark aufgelandene Bilder, die das Motiv bei jedem Hinschauen neu entstehen lassen.

Man schaut diese Bilder nie zu Ende. Ihre Erscheinung ist unabhängig von jeder Stilverabredung und jeder spekulativen Bildformel. Ihnen ist stattdessen ein profundes Wissen über die Malerei selbst eingeschrieben.

(Michael Horsky)

(Author portrait)
Horsky, Michael1973 in Prag geboren. 1991-2001 Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Hollegha und Prof. Damisch. Lebt und arbeitet in Wien.

最近チェックした商品