- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Social Sciences, Jurisprudence & Economy
- > Politics, Society, Work
- > popular works
Description
Warum hat Europa wiederholt Verhandlungslösungen abgelehnt, die die Sicherheitsbedenken Russlands anerkannt hätten, ohne die Souveränität oder Werte Europas aufzugeben? Warum wurde ein Kompromiss mit Russland wiederholt als moralisch fragwürdig oder strategisch naiv behandelt, selbst wenn die Alternative ein katastrophaler Krieg gewesen wäre? Jeffrey Sachs argumentiert, dass die Russophobie Europas nicht in erster Linie eine Emotion, ein Vorurteil oder eine Reaktion auf bestimmte russische Führer ist. Sondern vielmehr eine strukturelle Verzerrung, die in der europäischen Sicherheitspolitik verankert ist. Während anderen Großmächten legitime Sicherheitsinteressen zugestanden werden, die ausgeglichen und berücksichtigt werden müssen, werden die Interessen Russlands von europäischen Politikern und Medien als illegitim angesehen. Sachs warnt: Diplomatie oder Desaster! Jeffrey Sachs, geboren 1954 in Detroit, USA, ist ein renommierter Entwicklungsökonom und Leiter des Zentrums für nachhaltige Entwicklung an der Columbia University. Sachs ist u.a. Präsident des UN Sustainable Development Solutions Network und Kommissar der UN Broadband Commission for Development.



