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Description
Im Sommer 2014 verübte der Islamische Staat auf brutalste Weise einen Völkermord an den Jesiden im Irak. Im Rahmen dieses Völkermords entführte und versklavte die Terrororganisation Hunderte von jesidischen Jungen und bildete sie nach Zwangskonversion zum Islam zu Spionen, Soldaten und Selbstmordattentätern aus - um sie insbesondere gegen Jesiden selbst einzusetzen. Dieses Buch liefert einen seltenen Bericht aus erster Hand über die Taktiken des IS und ähnlicher islamistischer Terrororganisationen. Hier kommen jene Kinder zu Wort, die alles verloren haben: ihre Heimat, ihre Familien, ihre Kindheit. Gohdar Alkaidy wurde 1986 im irakischen Mossul geboren. Mit neun Jahren verließ er das Land und lebt seitdem in Deutschland. Er studierte in Berlin Islamwissenschaften und ist als Journalist und Reporter tätig. Dank seines Engagements als Vorsitzender der Stelle für Jesidische Angelegenheiten e.V. hat der Deutsche Bundestag im Januar 2023 die Verbrechen des Islamischen Staates gegen die Jesiden im Irak und Syrien einstimmig als Völkermord anerkannt. S. R. Seido, 1983 in Shingal geboren, floh 2009 aus dem Irak nach Deutschland, nachdem Terror und Bürgerkrieg ein sicheres Leben unmöglich machten. 2014 wurde seine Heimatstadt vom IS überrannt, viele seiner Verwandten verschleppt und brutal misshandelt. Er arbeitet derzeit an einem Roman über die Auswirkungen des andauernden Genozids an der jesidischen Bevölkerung im Irak.
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