EinsamZeit : Warum wir uns zunehmend einsam fühlen und ausgerechnet Alleinsein lernen müssen. Zwei Experten, ein Perspektivwechsel: Einsamkeit nicht als Defizit begreifen, sondern als Quelle von Stärke und Reife.

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EinsamZeit : Warum wir uns zunehmend einsam fühlen und ausgerechnet Alleinsein lernen müssen. Zwei Experten, ein Perspektivwechsel: Einsamkeit nicht als Defizit begreifen, sondern als Quelle von Stärke und Reife.

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783987901270

Description

Dieses Buch lädt zu einem radikalen Perspektivwechsel ein: Weg von der gängigen Klage über "Einsamkeit" als reines Defizit - hin zur Einsamkeitsfähigkeit als menschlicher Stärke. Ausgehend von der existenziellen Grundsituation, dass wir als Einzelne geboren werden und als Einzelne sterben, entfaltet der Text ein spannungsreiches Bild des Menschseins zwischen Ich und Wir, Autonomie und Zugehörigkeit, Rückzug und Gemeinschaft. Im Zentrum steht die Frage, warum es unserer Zeit zunehmend schwerfällt, dieses Gleichgewicht zu halten. Das Autorenpaar zeigt, wie gesellschaftliche Entwicklungen - von zerfallenden Großfamilien und Traditionsverlust bis hin zu narzisstischen Anreizen und Digitalisierung - in negative Formen des Alleinseins und in schmerzhafte Verlassenheit führen können. Dabei kritisieren sie politische und mediale Schnelllösungen, die das Problem benennen, aber die wirklich Betroffenen kaum erreichen. Stattdessen entwirft das Buch eine konstruktive Vision: Einsamkeit als inneren Ort der Sammlung, Reifung und Freiheit, aus dem echte Verbundenheit erst möglich wird. Mit philosophischer Klarheit, psychologischem Feingefühl und spirituellen Resonanzen führt es zu einer Haltung der Großherzigkeit und "Agape" - einer umfassenden Liebe zu sich, den anderen und der Welt. Eine Einladung, die eigene Einsamkeit anzunehmen, um wirklich ein Mensch zu werden - einzigartig und zugleich verbunden. Prof. Dr. med. Georg Juckel ist ärztlicher Direktor des LWL-Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Präventivmedizin. Seit 2005 ist er außerdem Universitätsprofessor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum und ein anerkannter und vielfach ausgezeichneter Experte für die Behandlung von affektiven Störungen wie Depressionen und bipolare Störungen. Prof. Dr. med. Paraskevi Mavrogiorgou-Juckel ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (Schwerpunkt: Verhaltenstherapie), Leiterin der Forschungsabteilung für Experimentelle Psychopathologie der LWL-Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin der Ruhr-Universität Bochum.

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