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Description
Prepper bereiten sich intensiv auf künftige Krisen vor, sie horten Lebensmittel, Medikamente, Survival-Ausrüstung und teilweise Waffen. Entgegen der gängigen stereotypen Darstellungen von Preppern als soziale Randphänomene zeigt Julian Genner, dass dieser Trend in der Mitte der Gesellschaft zu verorten ist.
Wer aber sind Deutschlands Prepper? Julian Genner hat über mehrere Jahre mit Dutzenden Preppern gesprochen, Preppertreffen besucht, an Survival-Kursen teilgenommen und in den sozialen Medien recherchiert. Seine Studie bietet einen einzigartigen Einblick in ihre Lebenswelten. Zugleich zeigt Genner, dass die Popularität von Preppen von einem massiven Vertrauensverlust zeugt. Die Zukunft erscheint ihnen als bedrohlich und ungewiss. Umfassende Vorbereitungen versprechen Sicherheit, doch diese ist trügerisch. Je intensiver sich Prepper vorbereiten, desto bedrohter fühlen sie sich.
Dieses Buch untersucht, wie der Vertrauensverlust in Misstrauen umschlägt und einem Freund-Feind-Denken Vorschub leistet. Und es wirft ein Schlaglicht auf problematische Entwicklungen in der Mitte der Gesellschaft, wie den Rechtspopulismus, das Festhalten an überholten Männlichkeitsbildern und den neuen Rechtsterrorismus. Einleitung 9
TEIL I
»Ach, was könnte nicht alles geschehen?« -
Unbestimmte Bedrohungen und schwindende Zuversicht 31
TEIL II
»Ich habe den Bau eingerichtet und er scheint wohlgelungen« -
Sebstermächtigung durch Misstrauen 91
TEIL III
»Und es sind nicht nur die äußeren Feinde, die mich bedrohen« -
Individueller Überlebenskampf und soziale Kälte 173
Abschließende Gedanken in drei Paradoxien 273



