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Description
Immer neue Rekordmarken, die Spielergehälter steigen munter mit. In Deutschland soll die 50+1-Regel den Fußball vor dem Ausverkauf und dem puren Einfluss wirtschaftlicher Interessen schützen. Aber hält dieses Bollwerk wirklich dicht?
Fünf Jahre lang war Claus Vogt Präsident des VfB Stuttgart. Sein Ziel: Er wollte die Fans in der Kurve mit den Interessen des Kapitals versöhnen. Er scheiterte: Zwei Dax-Konzerne kauften sich Anteile an dem Bundesligisten. Vogt mit seiner etwas anderen Sicht auf den Profifußball störte den Geschäftsgang - der gnadenlose Machtkampf wurde mit legalen, aber auch illegalen Mitteln ausgefochten, mit einem überraschenden Ausgang. Vogts Geschichte bestätigt Kritiker und Fans, die sich gegen die Übermacht des Geldes wehren.
Das Buch von Udo Ludwig und Marcus Bark gibt intime Einblicke in das Geschäft der Manager, der Berater und vieler Putzerfische, die sich rund um die Unterhaltungsware Fußball gruppieren. Es beleuchtet, wie Finanzinvestoren in den deutschen Fußball drängen und wie die Abwehr gegen den Ausverkauf bröckelt.
Udo Ludwig, Jahrgang 1958, ist einer der renommiertesten Investigativ-Journalisten Deutschlands. Für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel arbeitete er an den Enthüllungen zum WM-Bestechungsskandal um das "Sommermärchen 2006". Zudem legten er und seine Kollegen die Dopingpraktiken im Radsport beim Team Telekom um Tour-Sieger Jan Ullrich offen. Für seine Recherche wurde Ludwig zweimal mit dem Henri Nannen Preis ausgezeichnet.
Marcus Bark, Jahrgang 1969, berichtet seit mehr als 20 Jahren über den Fußball auf dem Platz, aber vor allem auch hinter den Kulissen. Die Beiträge des freien Journalisten erscheinen überwiegend in der ARD-Sportschau, beim investigativen WDR-Format Sport Inside und im Nachrichtenmagazin Der Spiegel.



