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2012 stand Bradley Wiggins auf dem Gipfel seines Ruhms. Er hatte nicht nur als erster Engländer die Tour de France, sondern danach auch olympisches Gold beim "Heimspiel" in London gewonnen. Die Queen adelte ihn zum Ritter.
Doch dann: totaler Absturz, Drogensucht. Und die Frage: Warum zerstört ein erfolgreicher Ausnahmeathlet sich auf derart systematische Weise selbst?
In seiner Autobiografie wirft Sir Bradley Wiggins einen Blick in den Abgrund seines unfassbar tragischen Lebens. Sein Vater verließ die Familie, sein Radtrainer missbraucht ihn jahrelang sexuell.
Der Radsport war Bradley Wiggins' ganzes Leben - und verkörperte gleichzeitig all das Schreckliche, das ihm widerfahren ist. Eine Lebensgeschichte, die härter ist als die härteste Bergetappe der Tour de France. Und die am Ende doch die Zuversicht vermittelt, als Mensch auch aus den tiefsten Tälern wieder herauszukommen.
Sir Bradley Wiggins, Jahrgang 1980, gewann 2012 als erster Brite das härteste Radrennen der Welt, die Tour de France. Nachdem er im Alter von 16 Jahren seinen ersten nationalen Titel errungen hatte, brachte er es in der Folge als Bahnradfahrer zu sieben Weltmeistertiteln und gewann viermal olympisches Gold. Seine Erfolge im Oval konnte er auch auf die Straße übertragen, wo er im Einzelzeitfahren Weltmeister und Olympiasieger wurde. Zwischen 2015 und 2019 hielt Wiggins den Stundenweltrekord.



