»Mensch, was haben wir alles hinter uns« : Briefe 1953-2013

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»Mensch, was haben wir alles hinter uns« : Briefe 1953-2013

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783969995525

Description

Im November 1983 schrieb Erich Loest an seinen Schriftstellerkollegen Bernd Jentzsch: »Mensch, was haben wir alles hinter uns«. Hinter dem Ausspruch verbirgt sich ein einzigartiger Lebensweg durch das 20. Jahrhundert: der Kriegsdienst, die Nachkriegswirren, Loests Arbeit als Journalist, der 17. Juni 1953, seine mehrjährige Haft im Stasi-Zuchthaus Bautzen II, der Neubeginn als Schriftsteller in der DDR und die Be- und Verhinderung seines Schreibens im SED-Regime, dazuzählen auch: seine Ausreise in die Bundesrepublik 1981 und die Friedliche Revolution, die von seiner Heimatstadt Leipzig ausging. 1998 kehrte Loest nach Leipzig zurück und lebte dort bis zu seinem Tod 2013.Als Schriftsteller war Erich Loest stets Chronist seiner Zeit. Und auch seine Briefe sowie jene, die an ihn gerichtet wurden, sind mithin Zeitzeichen. Er korrespondierte mit zahlreichen Schriftstellerinnen und Schriftstellern - mit Sarah Kirsch, Christa Wolf, Günter Grass, Walter Kempowski, Günter Kunert und anderen - und er stand im Austausch mit namhaften Persönlichkeiten aus Politik und Kultur wie mit Sachsens Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf und den Malern Wolfgang Mattheuer und Johannes Heisig. Der Briefwechsel erscheint anlässlich Erich Loests 100. Geburtstag und versammelt rund 500 Briefe aus seinem Nachlass sowie ergänzende Texte und Kommentierungen. Erstmals publiziert wird hier auch eine Auswahl der Briefe, die Erich Loest während der siebenjährigen Haft im Stasi-Zuchthaus Bautzen II an seine Familie geschrieben hat. Erich Loest, geboren am 24. Februar 1926 in Mittweida, war ein bedeutender Chronist der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert. Zu seinen Büchern zählen Durch die Erde ein Riß (1981), Völkerschlachtdenkmal (1984), Nikolaikirche (1995) und Reichsgericht (2001). Bei Steidlerschienen von ihm u. a. Löwenstadt (2013) und Lieber hundertmal irren (2013). 1981 reiste Erich Loest aus der DDR aus; 1998 kehrte er zurück nach Leipzig, wo er 2013 verstarb. Thomas Mayer, geboren 1949 in Freital bei Dresden, studierte Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig und arbeitete von 1972 bis 2013 als Journalist. Er war für das Sächsische Tageblatt tätig, ab 1992 Chefreporter der Leipziger Volkszeitung und hatte über viele Jahre Kontaktzu Erich Loest. Mayer lebt bei Leipzig und publizierte u. a. eine Biografie über den Leipziger Pfarrer und Bürgerrechtler Christoph Wonneberger (Der nicht aufgibt, 2014).

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