Kaltenkirchen wird nicht verteidigt : Das Ende des Zweiten Weltkrieges und der NS-Herrschaft in Kaltenkirchen

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Kaltenkirchen wird nicht verteidigt : Das Ende des Zweiten Weltkrieges und der NS-Herrschaft in Kaltenkirchen

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783969010068

Description

1945 endeten der Zweite Weltkrieg und die NS-Herrschaft. Der Autor zeichnet ein detailliertes Bild über Kaltenkirchen und Umgebung im Übergang zwischen NS-Diktatur und demokratischer Erneuerung. Er beschreibt eindrucksvoll das Geschehen während der letzten Wochen vor der Waffenruhe und in der ersten Zeit unter britischer Besatzung. Dazu hat er viele bisher unbekannte Quellen ausgewertet und mit seltenem historischen Bildmaterial illustriert.Der Zerfall des NS-Regimes zeigte sich in Gewaltverbrechen auf offener Straße und Plünderungen durch die einheimische Bevölkerung. Gegen die absehbare militärische Niederlage blieben auch die auf dem Flugplatz Moorkaten eingesetzten neuen Düsenflugzeuge wirkungslos. Die ersten Tage nach Kriegsende waren dramatisch: Eine britische Spezialeinheit besetzte Kaltenkirchen kampflos, der Versuch einer eigenständigen Abrechnung mit dem Nationalsozialismus scheiterte schnell und Kaltenkirchen hatte drei Bürgermeister innerhalb nur einer Woche. Die britische Besatzungsmacht sorgte mit ihren entschiedenen Befehlen für die Normalisierung des öffentlichen Lebens, kümmerte sich um die befreiten ausländischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitenden und organisierte die Versorgung der einheimischen Bevölkerung und der zahlreichen Flüchtlinge.Im Blickpunkt stehen die Menschen in Kaltenkirchen und Umgebung. Sie kommen in Tagebüchern, Briefen und Chroniken zu Wort. Darüber hinaus konnten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Kaltenkirchen für die Idee gewonnen werden, noch lebende Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu befragen. Deren Erinnerungen bereichern die fachlich gehaltene Darstellung und machen sie anschaulich - lebendige Geschichte ganz nah und zum Anfassen. Vorwort von Reimer Möller1. Einleitung2. Kaltenkirchen im Zweiten Weltkrieg3. Zusammenbruch der NS-Herrschaft3.1 Versorgungsschwierigkeiten3.2 Absehbare militärische Niederlage3.3 Vorbereitungen auf den »Endsieg«3.4 Fliegerangriffe und Luftschutz3.5 Gewaltverbrechen3.6 Auflösungerscheinungen4. Dramatische Tage im Mai4.1 Kaltenkirchen wird nicht verteidigt4.2 Kriegsverbrechen in Kampen4.3 Plünderungen und Diebstähle4.4 Kampflose Besetzung4.5 Nach dem Waffenstillstand4.6 Initiative für demokratischen Neubeginn4.7 Aufruf zur Erneuerung: »Kaltenkirchener«5. Unter britischer Besatzung5.1 King's Own Scottish Borderers5.2 Erste Maßnahmen der britischen Besatzung5.3 Normalisierung des öffentlichen Lebens5.4 Besatzungsmacht und deutsche Zivilbevölkerung5.5 Persönliche Freiheiten5.6 Entmilitarisierung und Entnazifizierung5.7 Displaced Persons5.8 Versorgung der Bevölkerung5.9 Flüchtlinge aus dem Osten6. Nachwirkungen6.1 Frühes Gedenken6.2 ErinnerungskulturUnd zum SchlussNachwort von Tobias ThielQuellen und DarstellungenAnmerkungenAutoren Gerhard Braas, Jahrgang 1954, Dr. phil., studierte Geschichte, Germanistik und Pädagogik an der Universität Hamburg. Nach dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien promovierte er über die »Entstehung der Länderverfassungen in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1946/47«. Er war langjährig in der freien Wirtschaft tätig, zuletzt als Leiter des Qualitätsmanagements einer großen Versicherung. Der gebürtige Kaltenkirchener ist aktuell an der Grundschule am Lakweg beschäftigt und ist stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen. Er hat zuletzt mit bisher kaum erschlossenem Archivmaterial zeitgeschichtliche Themen seiner Region erforscht und dazu diverse fachwissenschaftliche Aufsätze veröffentlicht. Deren Inhalte und Ergebnisse werden für ein breites Publikum lebendig, unter anderem durch Zeitungsartikel und durch historische Stadtführungen, insbesondere für Schülerinnen und Schüler.