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Description
Die sensationelle Wiederentdeckung jetzt als Favoriten-Pocket-Book:
Dieser Band zeigt alle 22 beeindruckenden Illustrationen des Original-Flugblattes von Walter Trier (die »22 Lessons«), das Anfang 1942 Maschinen der britischen Royal Air Force One über den von Nazi-Deutschland besetzten Gebieten abgeworfen haben. Es sollte allen, die in einer gleichgeschalteten Pressewelt lebten, eine andere Lesart oder Definition der gängigsten Nazi-Begriffe und Thesen anbieten. Die satirischen Bildunterschriften verspotten den Jargon der Nationalsozialisten und stammten von dem irischen Journalisten Frank Dowling (Texte in Deutsch und Englisch).
Der Publizist Max Czollek führt in das Werk ein, eine historische Einordnung sowie Anmerkungen zu den einzelnen Illustrationen liefert die Trier-Expertin Antje M. Warthorst. Lebt in Konstanz. Sie studierte Kunstgeschichte und Archäologie u. a. an der Pariser Sorbonne, mit Schwerpunkt auf der Malerei der Frührenaissance. Während ihrer Tätigkeit an den "Staatlichen Museen zu Berlin" 1997 auf den in Vergessenheit geratenen Walter Trier aufmerksam geworden, ist sie seither darum bemüht, Werk und Bedeutung dieses Künstlers hochzuhalten. Das 2007 von ihr gegründete "Walter-Trier-Archiv" dient der Erfoschung des Werkes von Walter Trier, der kritischen Grafik im Allgemeinen und des "Grotesken Realismus" im Besonderen. Walter Trier (1890-1951), geboren in Prag, studierte zunächst an der dortigen Kunstgewerbeschule und Kunstakademie, anschließend in München bei Franz von Stuck. Unmittelbar nach dem Examen wurde er nach Berlin abgeworben, wo er bis zu seiner Flucht vor den National¬sozialisten 1936 glücklich lebte und arbeite¬te. Die Stationen seines Exils waren London, Toronto und schließlich Collingwood, On¬tario, wo er 1951 in seinem Atelier verstarb. Pressestimmen zur gebundenen Ausgabe:
»Dass dieses Wörterbuch des Totalitarismus nach 80 Jahren in einer kommentierten Neuausgabe erscheint, ist ein Glücksfall.« (Der Tagesspiegel)
»... ein Vademecum in diesen humorlosen, rechtsradikalisierten Zeiten.« (Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung)
»Ein Berliner Kinderbuchillustrator, oder? Ja, auch das. Aber aus dem Exil in London formulierte Walter Trier 1942 in analytischer Schärfe und mit beißender Ironie für 22 Flugschriften das Vokabular in Nazi-Deutschland. Nun gibt es sie als Nachdruck.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)



