Soziale Grenzziehungen im Kontext von Flucht und Weiblichkeit : Eine ethnographische Studie zu Selbst- und Fremdzuschreibungen

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Soziale Grenzziehungen im Kontext von Flucht und Weiblichkeit : Eine ethnographische Studie zu Selbst- und Fremdzuschreibungen

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783966651158

Description

How does a refugee biography shape the social lives of young women? How are they perceived by others and by themselves? Drawing on ethnographic field research, Beatrice Odierna analyzes the social boundaries that young women continue to encounter even years after their arrival in Germany. 1 Einleitung: Wir begrüßen die "Frau von der Universität und die erklärt Euch jetzt, wie man etwas anderes werden kann als Hausfrau und Mutter"2 Flucht-/Migration, Gender und Subjektivierung: Theoretische Bezugspunkte2.1 Ethnologische und interdisziplinäre Forschung zu Flucht, Migration und Gender2.2 Forschungsstand zur Lebenssituation und gesellschaftlichen Positionierung von als geflüchtet adressierten jungen Frauen*2.3 Bezüge zur Subjektivierungsforschung2.4 Zur Erforschung alltäglicher Grenzziehungen2.5 Fragestellung3 Ethische Herausforderungen und methodisches Vorgehen3.1 Ethische Herausforderungen und Prinzipien ethnographischen Forschens zu Flucht3.1.1 Do Not Harm3.1.2 Informed Consent3.1.3 Ethik-Begutachtungen3.2 Methodisches Vorgehen und Forschungsverlauf3.2.1 "Ethnographie und Grounded Theory": ein produktives "Ergänzungsverhältnis"3.2.2 Bemerkungen zur Interviewführung3.2.3 Irritationsmomente als aufmerksamkeitsgenerierende Ereignisse3.3 Zwischenfazit: Gedanken zur ethischen Gestaltung und zum methodischen Vorgehen4 Grenzen des Alltags: Asylrechtliche Einschränkungen und Zwangsunterbringung in Sammelunterkünften4.1. Rechtliche Rahmenbedingungen4.1.1 Asylverfahren4.1.2 Sanktionen4.1.3 Leistungsbezug4.1.4 Fiktionsbescheinigungen4.1.5 Recht und Geschlecht4.1.6 Staatsbürgerschaft4.2 Unterkünfte 'für Geflüchtete'4.2.1 Strukturen der Unterbringung in München4.2.2 'Zuteilung'4.2.3 Zustand der Unterkünfte4.2.4 Unterkunftsorganisation intern4.2.5 Er-/Leben in der Unterkunft4.3 Zwischenfazit: Als geflüchtet adressierte junge Frauen* zwischen Rechtsunsicherheit und erzwungener Unterbringung in Sammelunterkünften5 Fremd- und Selbstpositionierungen als geflüchtet adressierter junger Frauen* in alltäglichen Begegnungen5.1 'Geflüchtet-Sein' als (Fremd-)Zuschreibung5.1.1 'Geflüchtet-Sein' als Kategorie der Anderen5.1.2 'Wo kommst Du her?': Doing Border While Asking Questions5.1.3 'Geflüchtet-Sein': Ein potenziell endloser Zustand5.2 'Die geflüchtete Frau ist unterdrückt': Zur Relevanz der Verknüpfung von 'Kultur' und Geschlecht5.1.1. Von Integration und Haareschneiden5.2.1 'Integration durch Arbeit'5.2.2 Überschneidungen von Vorstellungen von Geschlecht, 'Kultur' und Religion5.3 Formen des Umgangs mit ver-andernden Zuschreibungen5.3.1 "Ich muss mich verständlich machen": Von der 'gezwungenen' Übernahme von Fremdzuschreibungen als Selbstbezeichnung5.3.2 Selbstverständlichkeit(en) in Frage stellen, Solidarisierung und gemeinsames Engagement5.3.3 "Ich sehe mich als Mensch"5.3.4 Identität als Baukasten: "Die Sachen, die mir guttun [...], nehm ich an, und die Sachen, die mir nicht guttun, die lass ich halt einfach weg"5.3.5 Einordnung aus Perspektive der Subjektivierungsforschung5.4 Zwischenfazit: Zur Signifikanz der Fremd- und Selbstpositionierungen als geflüchtet adressierter junger Frauen* in persönlichen Interaktionen6 'Geflüchtete Frauen' auf der Agenda: Soziale Arbeit und das zu empowernde Subjekt6.1 Warum Soziale Arbeit ethnologisch untersuchen?6.2 Das 'Feld' der Fluchtsozialarbeit: Eine Standortbestimmung6.3 Soziale Arbeit zwischen unterschiedlichen Mandaten6.4 Professionelle Abgrenzungen6.5 Historische Kontinuitäten im Verhältnis von Sozialarbeiter*innen und Klient*innen am Beispiel der Fluchtsozialarbeit6.6 Formen der Differenzzuschreibung gegenüber als geflüchtet adressierten jungen Frauen* in der Praxis Sozialer Arbeit6.6.1 'Geflüchtete Frauen sind gefährdet'6.6.2 'Geflüchtete Frauen sind Klient*innen Sozialer Arbeit'6.6.3 'Geflüchtete Frauen benötigen eine besondere Förderung'6.7 Zwischenfazit: Soziale Arbeit als Akteurin der Ver-Anderung von als geflüchtet adressierten Frauen*7 Schlussbetrachtung: Die Ver-Anderung 'geflüchteter Frauen' ist spezifisch8 Ausblick: Was kann die Ethnologie aus der Beschäftigung mit der Sozialen Arbeit 'lernen'?LiteraturverzeichnisPersonenglossar Beatrice Odierna, Studiengangskoordination, Institut für Ethnologie, Ludwig-Maximilians-Universität München

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