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Description
Angefangen mit der Geburt in Südfrankreich und der Kindheit in Paris und Frankfurt, gepragt von der Flucht und dem Exil der Eltern und der Suche nach Zugehorigkeit, schildert Cohn-Bendit sein bewegtes Leben - von der Odenwaldschule über den Mai '68 in Paris, wahrend dessen er im Zentrum internationaler Aufmerksamkeit stand, bis zu seiner Arbeit am Aufbau der Partei Die Grünen in Deutschland sowie seinen Jahren im Europaischen Parlament - mit erstaunlicher Offenheit. Van Renterghem als Gegenüber regt ihn zu kritischem Nachdenken und Abwagen an. Der einstige »rote Dany« erscheint nicht als Held, sondern als reflektierter Europaer, der sich mit familiaren Traumata, politischen Konflikten und lebensgeschichtlichen Brüchen auseinandersetzt. Daniel Cohn-Bendit, geb. 1945, wurde zur Ikone des franzosischen Mai 1968 und pragte die 70er-Jahre als anti-autoritare Autoritat. Statt Berufsrevolutionar zu werden, arbeitete er u.a. als Buchhandler und war Herausgeber des Sponti-Magazins Pflasterstrand. Spater trat er als Realo-Anführer bei den Grünen in Erscheinung, war ab 1990 Frankfurter Stadtrat für multikulturelle Angelegenheiten und saß anschließend zwanzig Jahre lang im Europaparlament. Heute ist er als Dokumentarfilmer, Debattenredner und Kommentator des Zeitgeschehens in franzosischen wie deutschen Medien aktiv. Marion Van Renterghem ist eine franzosische Journalistin und Autorin, die vor allem für ihre investigativen Recherchen bekannt ist. Sie arbeitet für bedeutende franzosische Medien sowie für »The Guardian« und »The New European«. Ihre Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Prix Simone-Veil. »Cohn-Bendit gibt einen intensiven Einblick in das mediale und personliche Leben eines deutsch-franzosischen Politikers, wie ihn Europa in den vergangenen knapp 50 Jahren selten erlebt hat - ohne jede narzisstische Geste, sondern mit dem Blick eines Mannes, der sich darüber verstandigen will, warum er geworden ist wie er ist. Eine vorbildliche Haltung für einen Autobiografen.« - Rainer Erd



