Ultra-Fans und Soziale Arbeit im Kontext des deutschen Männerprofifußballs (2019. 152 S. 220 mm)

個数:

Ultra-Fans und Soziale Arbeit im Kontext des deutschen Männerprofifußballs (2019. 152 S. 220 mm)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて

  • 提携先の海外書籍取次会社に在庫がございます。通常3週間で発送いたします。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合が若干ございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783961467051

Description


(Text)
Das Buch betrachtet nach der Einleitung zunächst Ultras in einem allgemeinen Überblick. Anschließend wird ebenfalls ein umfassender Überblick über "Fan_inarbeit", d.h. Soziale Arbeit mit Fußballfans, gegeben. Darauf folgt eine Darstellung mit Anlehnung an die Forschungsfrage, inwieweit Ultras als Aufgabe Sozialer Arbeit gesehen werden können.
(Extract)
Textprobe:
Kapitel 2.5.1 Rivalitäten & Provokationen:
Hierbei gehe ich ausführlicher auf Rivalitäten und Provokationen von Ultras ein.
In meinem Buch wird schon mehrfach auf Rivalitäten sowie das Verhalten gegenüber Gegnerinnen bzw. Konstruieren von Feindinbildern bei Ultras eingegangen (vgl. 2.2 & 2.4). In diesem Zusammenhang kann es aber meines Erachtens auch zu Grenzüberschreitungen kommen, welche ich in diesem Unterkapitel immer wieder anschneide. So wird die Abgrenzung z.B. von gegner_inischen Fans durch Rivalitäten gezeigt (Gabler, 2016b, S. 90; Dembowski & Gabler, 2015, S. 15f.; Gabler, 2013a, S. 16, 63; Langer, 2010, S. 57). Dies bedeutet auch, dass der ebenfalls schon dargestellte Wettstreit (vgl. 2.4.4), in welchem sich Ultras befinden, aber auch die schon kurz aufgezeigte binäre Sichtweise von Ultras verbunden mit problematischen Aspekten wie bspw. Diskriminierungen (vgl. 2.4.4) hier eine Rolle spielt. So kann auch die Gefahr bestehen, dass andere Fans durch diese Auffassung beeinflusst werden (Dembowski & Gabler, 2015, S. 19). Bei vielen Ultras sind homophobe, sexistische (Gabler, 2016b, S. 90; Volpers, 2016, S. 162; Langer, 2010, S. 48, 61), aber auch bedrohliche (Pilz, 2013, S. 92; Langer, 2010, S. 48, 61) sowie beleidigende (Volpers, 2016, S. 173) Gesänge Standard mit dem Ziel, die Gegner_innen z.B. Fans zu provozieren (Volpers, 2016, S. 173; Pilz, 2013, S. 92; Langer, 2010, S. 48, 61), wobei diese als 'Schmähgesänge' bezeichnet werden (Gabler, 2013, S. 77; Müller & Martin, 2013, S. 138; Hitzler & Niederbacher, 2010, S. 169; Peltzer, o.J., o.S.). Gabler (2013a) ergänzt noch rassistische Bemerkungen, wobei Gesänge ironisch gemeint sein können (S. 17, 177f.) oder von Ultras als Spaß verstanden werden (Luzar, 2016, S. 291). Wie meiner Ansicht nach bislang ersichtlich wird, gehören verschiedenste fremdenfeindliche Tendenzen leider immer noch zum Fußball und somit auch teilweise zur Thematik von Ultras (vgl. auch Weiß, 2018, S. 6; ASP - Agentur für soziale Perspektiven e.V., 2017, S. 9ff.; Gabler, 2016b, S. 90; Dembowski & Gabler, 2015, S. 17ff.; Schubert, 2015, S. 90ff.; Tölva, 2015b, S. 102ff.; Kathöfer et al., 2013b, S. 136ff., 169; Behn & Schwenzer, 2006, S. 320ff.; Jünger, 2004, S. 44), was ich aber wegen des begrenzten Rahmens dieses Buches nicht ausführlicher bearbeiten kann. In Stuttgart kommt es auch dank des Einsatzes der Ultras zu keinen rassistischen Bemerkungen mehr (Rothfuss, 2017c, o.S.), denn ihnen ist es wichtig, dass "(...) verschiedene Leute mit unterschiedlichen Ansichten dabei sind (...)." (Thein, 2013a, S. 105). In Aalen spiele bspw. bei Ultras das Thema 'Rassismus' keine Rolle mehr (Interview Fan_inbetreuung, 2018, Abschnitt 3), denn es wird mit "(...) VfR-Fans aller Couleur (...)" (Fördergruppe C11, 2018, S. 2) respektvoll und ohne Vorurteile umgegangen (Fördergruppe C11, 2018, S. 2). "Auf Rassismus haben wir keinen Bock, gehört für uns nicht dazu." (Interview Ultras, 2018, Abschnitt 1). Allerdings möchte ich an dieser Stelle, sozusagen als Beispiele, doch anmerken, dass es bei Ultras leider auch zu Sexismus oder Homophobie kommen kann, was meines Erachtens auch eine Grenzüberschreitung darstellt und auch schon teilweise erwähnt wird bzw. noch vorkommt (vgl. 2.4., zusätzlich: Weiß, 2018, S. 6; ASP - Agentur für soziale Perspektiven e.V., 2017, S. 40ff.; Czoch, 2016c, S. 297ff.; Duttler & Haigis, 2016b, S. 27; Gabler, 2016b, S. 90ff.; Thaler, 2016, S. 97ff.; Volpers, 2016, S. 161ff.; von der Heyde, 2016, S. 95ff.; Dembowski & Gabler, 2015, S. 17ff.; Endemann, 2015, S. 360ff.; Lang, 2015, S. 42ff.; Thaler, 2015, S. 54ff.; Tölva, 2015a, S. 67ff.; Dembowski, 2014, S. 37ff.; Kathöfer et al., 2013b, S. 142ff.; Langer, 2013, S. 128; Pilz, 2013, S. 123ff.; Langer, 2010, S. 52, 56, 64f.; Pilz, 2010a, S. 84; Behn & Schwenzer, 2006, S. 320ff.; Dembowski & Bott, 2006, S. 218ff.; Horak, 2006, S. 113ff.; Kreisky, 2006, S. 21ff.; Kreisky & Spitaler, 2006a, S. 8ff.; Pilz

最近チェックした商品