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Description
Spätere Superstars wie R.E.M. vor nur 17 Neugierigen. Die minderjährige Björk, die nach ihrem Auftritt schnell ins Hotel gebracht werden musste - vom alten »Knust« gibt es viele Geschichten zu erzählen. Als der Club in grauer Vorzeit noch »Jazzhouse« hieß und sich an der Brandstwiete befand, traten hier u.a. Größen wie Albert Mangelsdorff und Chick Corea auf. Aber auch Hamburger Helden wie Inga Rumpf und Udo Lindenberg zeigten sich im engen Keller erstmals einem Publikum. Unter neuem Namen standen ab 1976 zunächst lokale Bands und Liedermacher auf der Bühne - die Losung: »Immer was los - nie Eintritt«. Mitte der Achtziger machte dann die Krise der Livemusik erfinderisch. Rund 1500-mal fand die legendäre Engtanzfete statt, bei der ein Alleintanzverbot herrschte. In den Neunzigern erfand der Club sich dann neu mit Auftritten von US-Folkrockern wie Heather Nova oder Jeff Buckley. Ende des Jahres 2001 aber war die Geschichte des »Knust« an alter Stelle vorbei, in der ehemaligen Rindermarkthalle im Schanzenviertel ging sie nach kurzer Zeit weiter.Heute ist das »Knust« der Hamburger Liveclub mit dem vielfältigsten Programm, das in den sonnigen Monaten auch auf dem Lattenplatz davor stattfindet. Neben Pop, Punk und Indie-Rock würdigt der Club mit der Reihe »Jazzhouse« die eigene Vergangenheit, Attraktionen sind außerdem Veranstaltungen für lateinamerikanische und asiatische Communitys. Und stets pflegt der Club den guten Kontakt zum Nachbarn auf der anderen Straßenseite: Auf Großbildleinwand laufen die Spiele des FC St. Pauli. Alf Burchardt, einst Redakteur bei TEMPO und STERN, veröffentlichte zuletzt mit Bernd Jonkmanns das Buch »LOGO. Ein Hamburger Club seit 1974«. Karsten Schölermann war Anfang der 1980er Jahre zunächst Musiker, betreibt das »Knust« seit 1983 und ist seit 1994 Mitinhaber des LOGO.



