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Description
In Alex Averbuchs Lyrik wird der Körper zum Archiv ei-ner babylonischen Ukraine: vielsprachig, verwundet, wider-sprüchlich. Die Gedichte führen in seine ostukrainische Hei-mat und lesen sich wie Ernten aus Familienarchiven, Briefenund Erinnerungsstücken, die von interethnischer Gewalt,NS-Zwangsarbeit und der Shoah erzählen. Seine Poetik desDazwischen verbindet Genealogie mit Zeugenschaft und stelltVergebung, Überwindung und Versöhnung als offene Fragen.Der vorliegende Gedichtband wurde von Angela Huber ins Deut-sche übertragen. Sie ist Slavistin und Historikerin und promo-vierte zur ukrainischen Literatur für Kinder und Jugendliche. Alex Averbuch, geboren in Nowoaidar in der ukrainischenRegion Luhansk, ist Dichter, Übersetzer und Literaturwissen-schaftler. Er hat mehrere Gedichtbände sowie über hundert li-terarische Übersetzungen aus dem Hebräischen, Ukrainischen,Russischen und Englischen veröffentlicht. Seine Gedichte wur-den in Dutzende Sprachen übersetzt. Sein jüngster Gedicht-band war Finalist für den Schewtschenko-Nationalpreis, diehöchste Auszeichnung der Ukraine für Kultur. Einzelne Ge-dichtsammlungen von ihm sind in englischer, polnischer, ita-lienischer und deutscher Übersetzung erhältlich. Derzeit ist erAssistenzprofessor für ukrainische Literatur und Kultur an derUniversität Michigan. Angela Huber war lange als Literaturwissenschaftlerin am Insti-tut für Slavistik der Universität Potsdam tätig. Sie veröffentlich-te bereits Übersetzungen von Werken des russischen Roman-tikers Alexander Bestushev. Im Thelem-Verlag erschien ihreÜbersetzung von Daryna Gladuns "Radio KRIEG" aus demUkrainischen.



