Integrale Chorarbeit : Wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse und künstlerische Gestaltung begegnen und bereichern können (1. Aufl. 2014. 92 S. 220 mm)

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Integrale Chorarbeit : Wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse und künstlerische Gestaltung begegnen und bereichern können (1. Aufl. 2014. 92 S. 220 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783958505155

Description


(Text)
Kinderchöre, Jugendchöre, Kirchenchöre, Studentenchöre, Rundfunkchöre - die Chorlandschaft zeichnet sich durch eine enorme Mannigfaltigkeit aus. Offensichtlich scheint das gemeinsame Singen für viele Menschen - ob Kinder, Laien oder professionelle Musiker - ausgesprochen attraktiv zu sein. Der Grund für die große Beliebtheit des Chorsingen liegt in der Freude am gemeinsamen Singen und Musizieren begründet.
Im vorliegenden Buch geht die Autorin der Frage nach, worin genau diese Freude am Singen besteht, was gelungene Chorarbeit bedeutet und unter welchen Bedingungen diese möglich wird. Dabei beleuchtet sie sowohl künstlerische und pädagogische als auch natur- und musikwissenschaftliche Aspekte. Des Weiteren zeigt sie, wie sich die verschiedenen Einzelaspekte gegenseitig ergänzen und es durch eine Integration aller Bereiche möglich wird, einer gelungenen Chorarbeit auf die Spur zu kommen.
(Extract)
Textprobe:
Kapitel 4.2.3, Kommunikation: The essence of eloquent, passionate, spirited communication seems to involve the use of facial expressions, voice, gestures, and body movements to transmit emotions (Charles Darwin).
Jedes gemeinsame Musizieren und damit auch das Dirigieren eines Ensembles ist ein hoch kommunikativer Prozess. Dabei wird vom Dirigenten eine adäquate Vermittlung seiner musikalisch-expressiven Intentionen erwartet. Diese Kommunikation findet auf unterschiedlichsten Ebenen und auf viele Arten und Weisen statt, wobei grundsätzlich in verbale und nonverbale Kommunikation unterschieden werden kann. Im Wesentlichen hat der Dirigent drei Möglichkeiten um mit seinem Ensemble in Interaktion zu treten: die Sprache, die Gestik und die Mimik. Die Sprache sowie das Vorsingen stehen für die verbale Kommunikation, Mimik und Gestik, worunter auch die allgemeine Körperhaltung zu zählen ist, sind hingegen die Elemente der nonverbalen Kommunikation. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich das menschliche Gehirn durch zwei Modi der Informationsverarbeitung auszeichnet: der seriellen Verarbeitung , mit deren Hilfe sprachliche Informationen verarbeitet werden, und der parallelen Verarbeitung von Information, die beim Verstehen und Interpretieren nonverbaler Signale zum Einsatz kommt. Mit Hilfe der genannten Kommunikationsformen prägen Dirigenten die Atmosphäre und Effektivität der Proben. Im Folgenden sollen nun diese verschiedenen Aspekte im Einzelnen näher betrachtet werden.
4.2.3.1, Verbale Kommunikation:
Die verbale Kommunikation ist ausschließlich der Probenarbeit vorbehalten und spielt für sie eine ganz wesentliche Rolle. Untersuchungen von Single (1990) und Watkins (1996) zeigen, dass in Proben, die als effektiv eingestuft werden, im Schnitt etwa 40-60 Prozent verbale Kommunikation stattfindet. Um die Sprache optimal für die Chorarbeit nutzen zu können, ist es von großem Vorteil, wenn der Chorleiter über gute allgemeine rhetorische Fähigkeiten verfügt. Dazu gehören beispielsweise eine deutliche Artikulation, angepasste und moderate Lautstärke und Wortwahl sowie ein gutes Sprechtempo. Auch die Körpersprache gehört strenggenommen zur Rhetorik, soll aber im nächsten Kapitel besprochen werden, da sie zum Bereich der nonverbalen Kommunikation gehört. Ganz entscheidend für eine angenehme Arbeitsatmosphäre ist der Umgangston. Das schöne Sprichwort Der Ton macht die Musik ist hier im wörtlichen wie im übertragenen Sinne zu verstehen. Grundsätzlich sollte sich der Chorleiter um einen freundlichen aber bestimmten Tonfall bemühen. Dies schließt nicht aus, dass sich von Zeit zu Zeit ein energischeres Eingreifen notwendig sein kann.
Eine nicht zu verachtende Rolle bei der musikalischen Arbeit spielt der Humor. Gemeinsames Singen und gemeinsames Lachen führt zur Ausschüttung von Oxytozin im Blut, was sich positiv auf die Motivation und damit auf die Lernbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Sänger und auch des Chorleiters auswirkt.
Wie wichtig das gesprochene Wort in der Probe ist, zeigt unter anderem eine Studie von Skadsem (1997), die die Befolgung von Lautstärkeangaben untersuchte. Die Studie konnte nachweisen, dass die verbale Instruktion in diesem Zusammenhang zu einem besseren Ergebnis führte als Gesten. Allerdings sind solche Aussagen mit Vorsicht zu genießen, da viele unterschiedliche Variablen auf die Ausführung von musikalischen Anweisungen Einfluss nehmen können. Dazu gehört beispielsweise die Sensibilität der Musiker, die mit der jeweiligen Erfahrung, Konzentrationsfähigkeit und -bereitschaft sowie ihrer musikalischen Ausbildung korreliert. Außerdem spielt mit Sicherheit die Vertrautheit zwischen Dirigent und Ensemble eine wesentliche Rolle. Immer wieder machen vor allem unerfahrene Dirigenten den Fehler, dass sie insgesamt zu viel sprechen. Das Wort in der Probe ist zwar äußerst wichtig, da nicht alles durch Gestik veranschaulicht werden kann , doch grunds

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