Über den Vertrag hinaus : Gaben und andere Zutaten der Arbeit (1. Auflage 2026)

個数:

Über den Vertrag hinaus : Gaben und andere Zutaten der Arbeit (1. Auflage 2026)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783958324305

Description

Organisationen und auch Unternehmen funktionieren nicht ohne Gaben und »kollaterale Beiträge« der Beschäftigten, die über das hinausgehen, was Arbeitsverträge und formale organisatorische Regeln vorsehen oder fordern. Günther Ortmann geht diesen Zutaten der Arbeit nach und zeigt, dass sie in kontraktualistischen, ökonomischen und Rational-Choice-Theorien nicht angemessen gewürdigt werden (können). Diese suchen Zuflucht in einer Hermeneutik des Verdachts, die alles zu bloßem Nutzenstreben herabwürdigt. Unter einem symbolischen Netz aus Begriffen wie Freiheit, Indifferenz, Akzeptanz, Konsens und »impliziter Vertrag« machen sie möglichst unsichtbar, was Beschäftigte »beyond contract« beisteuern. Durch die Löcher dieses Netzes, in das sich die Theorien verstricken wie Vögel in Leimruten, kann man erkennen, was jene nicht wahrhaben wollen: Die Exkommunikation der verpönten Ethik und Moralität der Gabe, so zeigt das Buch, gelingt den Theorien nicht vollständig. Ihren Utilitarismus können sie nur wahren, indem sie ihren rationalen Egoisten insgeheim ein Mindestmaß an Moral unterschieben, etwa Sinn für Fairness. Ein Beispiel dafür ist die »good-chap theory«. Wenn aber Beschäftigte zum common good der Organisation über ihre Vertragspflichten und über eigenes Nutzenstreben hinaus aus Anstand beitragen, dann begründen diese ihre Gaben eine Erwiderungspflicht. Günther Ortmann präsentiert eine erstaunliche Fülle solcher Gaben und anderer Zutaten, nämlich kollateraler, nebenbei anfallender Beiträge, die in der Literatur überhaupt nicht vorkommen. Sie werden nicht zuletzt beigesteuert, weil es den Beschäftigten um ihre Würde geht und darum, einen Platz in der Gesellschaft zu wahren. Der Erwiderungspflicht kommen Unternehmen gleichwohl selten nach - und sie können es auch nicht so leicht. Es stellt sich die Frage, ob und wie sie es vielleicht doch könnten, d.h. die Frage nach den Möglichkeiten einer responsiven Organisation. Günther Ortmann war bis 2010 Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg, und von 2014 bis 2022 Forschungsprofessor für Führung an der Universität Witten/Herdecke. Bei Velbrück Wissenschaft erschienen: Organisation und Moral (2010), Kunst des Entscheidens (2011), Noch nicht/Nicht mehr (2015), Kafka. Organisation, Recht und Schrift (2019, hg. mit Marianne Schuller) und Organisation und Mythos (2023, hg. mit Thomas Klatetzki).

最近チェックした商品