Description
Kritik stößt an ihre Grenzen: Sie ist in den Sozialwissenschaften weit verbreitet, aber vorhersehbar und kraftlos geworden. Diese Studie erkundet post-kritische Alternativen, ohne die Errungenschaften Kritischer Theorien aufzugeben. Aufbauend auf pragmatistischen und poststrukturalistischen Theorieangeboten entfaltet das Buch ein perspektivenreiches Plädoyer für Relationalität, Symmetrie und Affirmation. Es lädt dazu ein, pädagogische Phänomene neu zu beschreiben und sozial- und erziehungswissenschaftliches Denken abseits vertrauter kritischer Sprechweisen zu erkunden. Kai Wortmann ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der EberhardKarls Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Bildungs- und Erziehungstheorie sowie Methodologien und Methoden empirischer Sozialforschung, insbesondere zeitgenössischer Pragmatismus und Akteur-Netzwerk-Theorie.



