Noch nicht/Nicht mehr : Wir Virtuosen des versäumten Augenblicks (Velbrück Wissenschaft) (1. Auflage 2015. 2015. 230 S. 22.2 cm)

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Noch nicht/Nicht mehr : Wir Virtuosen des versäumten Augenblicks (Velbrück Wissenschaft) (1. Auflage 2015. 2015. 230 S. 22.2 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783958320710

Description


(Text)
Dieses Buch bietet ein zunächst liederlich erscheinendes Geflecht aus bunten Fäden, vielen kleinen Stücken aus dem Alltag und aus der Literatur - von Heraklit bis Pooh der Bär, von Derrida bis Friederike Mayröcker, von Goffman bis Luhmann -, die sich aber zu einem eigentümlichen Webmuster zusammenfügen: zu der Figur des notwendig versäumten Augenblicks, notwendig, weil ein Noch Nicht unver-mittelt, aber unvermeidlich in ein Nicht Mehr umschlägt, ohne ein erlösendes 'Jetzt aber!' dazwischen.'Occasio, die Göttin der Gelegenheit, hat in mittel-alterlichen Beschreibungen 'einen nach vorne fallenden Haarschopf, an dem man sie zu ergreifen hat; wer diesen Augenblick verpasst, hat keine zweite Chance, denn von hinten ist die Dame kahl'. Die Dame war bei den alten Griechen ein Herr: kairós, und auch der war bereits hinten kahl. In seiner rechten Hand hielt er ein Messer, wie in 'auf des Messers Schneide'. Der karge Haarwuchs am Hinterkopf des kairós und der Occasio, das ist die kahle Stelle zwischen Noch Nicht und Nicht Mehr.'Was haben Christian Morgensterns zaudernde Hausschnecke und Heinz Erhards scheuer Kuckuck, König Midas und König Ödipus, Romeo und Julia, Gerhard Schröder und Angela Merkel, Kafkas Mann vor dem Gesetz und die Fallensteller in Wirtschaft mit Forschern gemeinsam, die ihren Gegenstand im Zustand der Unberührtheit berühren möchten? Sie sind, wie wir alle, teils Virtuosen, teils Opfer des versäumten Augenblicks, einer notwendigen Vergeblichkeit, des uner-warteten, verstörenden Ausbleibens eines 'Jetzt!' zwischen Noch Nicht und Nicht Mehr. Kommentierend, zuordnend, poetisierend, zuspitzend und überaus vergnüglich führt Günther Ortmann es uns vor.
(Table of content)
Zeuggebrauch; Noch nicht/Nicht mehr Maschinen · Die schwarzen Löcher des Alltags · Ökonomie der Begehrens · Das Noch Nicht und Nicht Mehr der Liebe · Zeit, Leben & Tod · 1945. 1968. 1989 · Wissen als Déjà vu · Forschung - Berührung des Unberührten · 'Sei doch Du selbst!' Aporien der Pädagogik · Para-doxien des Organisierens · Der Lorbeer der Politik · Ökonomie & Innovation
(Author portrait)
Günther Ortmann, Prof. Dr., Organisationstheoretiker und seit 2014 Professor für Führung an der Universität Witten/Herdecke. Forschungsschwerpunkte: Organisation, Theorie der Unternehmung, Macht- und Mikropolitik, Strategisches Management, Organisation und Dekonstruktion, Fiktionen des Organisierens, Organisation und Moral, Führung. Bei Velbrück Wissenschaft erschienen: Organisation und Moral. Die dunkle Seite (2010), Kunst des Entscheidens. Ein Quantum Trost für Zweifler und Zauderer (2011).