Nationalsozialistische Leibeserziehung: Eine Analyse der Hintergründe und eine didaktische Aufbereitung für den Geschich (Staatsexamensarbeit) (Erstauflage. 2015. 72 S. 220 mm)

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Nationalsozialistische Leibeserziehung: Eine Analyse der Hintergründe und eine didaktische Aufbereitung für den Geschich (Staatsexamensarbeit) (Erstauflage. 2015. 72 S. 220 mm)

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  • 商品コード 9783958202689

Description


(Text)
Im Rahmen dieser Arbeit wird die Bedeutung der schulische Sportunterricht für die Ideologie des Nationalsozialismus untersucht. Aufbauend darauf wird eine Möglichkeit aufgezeigt, das Thema der nationalsozialistischen Leibeserziehung gewinnbringend in den Geschichtsunterricht einer Realschulklasse einzubringen. Als theoretische Grundlage wird das Sportverständnis Hitlers sowie einiger maßgeblicher Pädagogen dargelegt. Zudem wird ein Überblick über die vier Grundprinzipien der nationalsozialistischen Weltanschauung gegeben, welche sich in den theoretischen Zielsetzungen und der Umsetzung der Leibeserziehung wiederfinden. Auch Hitlers persönliche schulerzieherische Erfahrungen werden miteinbezogen und anschließend die tatsächlich realisierten Änderungen des Schulsystems vorgestellt.
Im didaktischen Teil werden Anregungen formuliert, in welcher Form und mit welchen Zielen die schulische Leibeserziehung als bedeutsames Element des Nationalsozialismus in den Geschichtsunterricht eingebracht werden kann. Der Film Napola. Elite für den Führer dient hierbei als Hauptmedium und die Zielsetzungen ergeben sich aus den Kompetenzbestimmungen des Bildungsplans Baden-Württembergs für Realschüler.
(Extract)
Textprobe:
Kapitel 3.3, Das nationalsozialistische Führer- Gefolgschaftsprinzip:
In den Ausführungen des Eliteprinzips zeigt sich die nationalsozialistische Absicht, aus den elitären Kreisen Personen zu benennen, denen mehr Macht zuteil wird als dem Volk. Nyssen bezeichnet dieses Prinzip als entscheidendes sowohl ideologisches als auch organisatorisches Moment der nationalsozialistischen Weltanschauung , denn nach Ansicht vieler Bürger drehte sich alles um den Führer: Im Führer steckt notwendig das Schöpferische, im Führer vollzieht sich die Krise, entscheidet sich das Werden[ ] er bricht verbrauchte Norm und schafft neue Norm .
Letztendlich ging es hierbei schlichtweg um die kritiklose Unterordnung eines Menschen unter den Willen eines Vorgesetzten. Die Bevölkerung sollte als Gefolgschaft aufhören, Entscheidungen und Befehle zu hinterfragen, sondern ihnen einfach Folge leisten.
Hitler selbst beschreibt die Rolle eines Führers wie folgt: Wer Führer sein will, trägt bei höchster unumschränkter Autorität auch die letzte und schwerste Verantwortung . Diese Sichtweise deckt sich mit der Kritik, die Momsen an den damaligen politischen Zuständen äußert. Seiner Ansicht nach sei es nicht möglich, einen Staat richtig zu führen, wenn alle Entscheidungen von einer anonymen Masse getroffen würden, da diese bei einer Fehlentscheidung nie zur Rechenschaft gezogen werden könne. Doch auch, wenn ein Führer über jegliche Entscheidungsgewalt verfüge, so sei Der Führer [.] nichts ohne die Gefolgschaft, vor der er bahnbrechend herschreitet [ ] er verkörpert ihren Willen . Hitler schaffte es, dass die Mehrheit der Bevölkerung ihm nicht nur mehrheitlich blind folgte, sondern auch dass sich ein Großteil der Nation durch den Hitlergruß sogar öffentlich und jederzeit zu ihm als ihren allgegenwärtigen Herrscher bekannte.
Diese Orientierung an einer Führungsperson fand jedoch nicht nur auf der nationalen Ebene, sondern auch in vielen weiteren Lebensbereichen statt. Betrachtet man das Schulwesen der damaligen Zeit, stellt man fest, dass dieses Prinzip sich durch die gesamte schulische Hierarchie zog sei es das Verhältnis zwischen Lehrer und Schulleiter oder auch das zwischen Lehrer und Schüler. Jeweils wurde widerstandsloser Gehorsam von dem Untergebenen gefordert.

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