Die Finanzkrise 2007 - 2009: Die Auslöser der Krise und deren Folgen für die Automobilbranche (Bachelorarbeit) (Erstauflage. 2014. 68 S. 10 Abb. 270 mm)

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Die Finanzkrise 2007 - 2009: Die Auslöser der Krise und deren Folgen für die Automobilbranche (Bachelorarbeit) (Erstauflage. 2014. 68 S. 10 Abb. 270 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版/ページ数 68 p.
  • 商品コード 9783958200142

Description


(Text)
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Thematik der Finanzkrise auseinander. Es werden die Ursachen und Auswirkungen sowie der Werdegang der Finanzkrise beschrieben. Präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Finanzkrisen werden herausgearbeitet. Zudem wird die Verknüpfung der Finanzkrise zu der Realwirtschaft erläutert. Es werden die unmittelbaren Auswirkungen auf die verschiedenen Märkte (Geld- und Kapitalmarkt, Arbeitsmarkt, Immobilienmarkt, Unternehmen) analysiert. Der Hauptfokus wird auf die Auswirkungen in der Automobilindustrie gelegt. Dargestellt wird der Automarkt unmittelbar nach Eintreten des Ungleichgewichtes in der Wirtschaft. Zudem wird der Frage nachgegangen, ob die erlassenen Staatsmaßnahmen eine längerfristige Wirkung aufweisen. Zusätzlich wird die heutige Situation dargestellt. Es werden die Zukunftsaussichten der Automobilindustrie kritisch analysiert und Lösungsvorschläge werden unterbreitet.
(Extract)
Textprobe:
Kapitel 5, Unmittelbare Auswirkungen der Finanzkrise auf die Automobilindustrie:
Der vorliegende Abschnitt widmet sich der Fragestellung, in wie fern die Automobilbranche einen Schaden erlitten hat und welche Maßnahmen angewandt wurden, um den Markt wieder zu retten und zu stabilisieren. Genauer untersucht werden die Märkte der USA und der in Deutschland.
5.1, Der US-Markt:
Schon vor Ausbruch der internationalen Finanzkrise befand sich die Automobilindustrie auf einem absteigenden Ast. Besonders hart traf es den weltgrößten Autohersteller General Motors (GM). Schon seit 2005 erlebte GM einen rasanten Absturz. Im Jahr 2005 hatte GM einen Verlust von insgesamt 10,6 Milliarden US-Dollar zu melden. Im darauffolgenden Jahr wurde ein Verlust von zwei Milliarden US-Dollar verbucht. Dieser vergleichsweise geringe Verlust wurde anhand von Spartenverkauf reduziert. Die Finanzsparte GMAC wurde für 14 Milliarden US-Dollar an eine Investorengruppe verkauft. Ebenso erging es den US-Autoherstellern Ford und Chrysler. 2004 konnten auch sie letztmalig Gewinne verbuchen und ab diesem Zeitpunkt an nur noch Verluste. Der japanische Autohersteller Toyota hat Verluste am Absatzmarkt der USA für Neuwagen hinnehmen müssen. Der Absatz schrumpfte auf 32,3 % als zum Vorjahr.
Der wohl bedeutendste Grund für die stetigen Verluste war die Inflexibilität in der Produktpalette. Alle drei Unternehmen setzten seit Jahren auf die dicken traditionellen US-Amerikanischen Autos und zwar dem Geländewagen, dem Pick-up und dem Van. Diese Autos haben einen enormen Spritverbrauch. Durch den Anstieg des Benzinpreises wurden diese Autos weniger nachgefragt, was letztlich zu einem Einbruch des Automobilmarktes führte. Der aufkommende Trend der kleineren benzinsparenden Autos wurde verpasst. Nachfrage und Angebot stimmten nicht mehr überein. Zusätzlich kam noch die weltweite Finanzkrise hinzu, welches die Automobilindustrie stärker in die Krise stürzte. Die Geldknappheit bei den Verbrauchern, das strengere Kreditvergabesystem und der drohende Verlust des Arbeitsplatzes, bedingt durch die Rezession, veranlasste die Verbraucher sparsamer mit ihrem Kapital umzugehen. Dieser Sparehrgeiz trifft in erster Linie immer die teureren Konsumgüter. So blieb die Nachfrage nach dicken und benzinschluckenden Autos aus. Aus der weltweiten Finanzkrise entwickelte sich eine Absatzkrise für die Automobilhersteller. Diesen Nachfragerückgang haben aber auch im besonderen Maße die Automobilzulieferer zu spüren bekommen. Zu knapp 75% sind Autozulieferer an der Fertigung eines Autos beteiligt. Wenn jedoch keine Autos mehr gebaut werden, dann werden auch keine Teile mehr bestellt und den Zulieferern drohen dann Einnahmenverluste, die zur Deckung der Fixkosten nötig sind. Hinzu kommt, dass in den USA rund 3% aller Beschäftigtenverhältnisse von der Automobilindustrie abhängig sind. In Deutschland sind insgesamt 758.000 Menschen bei Automobilherstellern oder bei Automobilzulieferern arbeitstätig. Wird der Dienstleistungssektor mitzugezählt, dann sind es ganze fünf Millionen Menschen, also jeder siebte Arbeitsplatz hängt von der Automobilindustrie ab. Wenn in den USA kaum noch abgesetzt wird, bedeutet diese Krise auch das Bangen um zigtausende Arbeitsplätze weltweit.
5.1.1, Maßnahmen der Autohersteller:
Die weltweite Nachfrage nach Autos sank um 5 % im Jahr 2008. Welche Maßnahmen einige Autohersteller getroffen haben, werden anführend erwähnt.
Um der Krise entgegenzuwirken hat der US-Konzern Chrysler am 01.08.2008 sein Leasinggeschäft verkauft. Grund waren die zunehmenden Ausfälle von Zahlungen. Der US-Amerikanische Autohersteller Ford kürzte aufgrund von mangelnder Auftragslage die Produktion im Motorenwerk in Köln. Zudem wurde die Kurzarbeit eingeführt, um überschüssiges Personal nicht entlassen zu müssen. Aufgrund der geringen Nachfrage aus den USA hat Nissan ebenfalls die Produktion runtergeschraubt. Es wurden deutlich weniger gebaut als

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