Übertragung im Theater : Theorie und Praxis theatraler Wirkung

個数:

Übertragung im Theater : Theorie und Praxis theatraler Wirkung

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版/ページ数 350 p.
  • 言語 ENG
  • 商品コード 9783958080430

Description

Ausgehend von der Struktur der Übertragung nach Jacques Lacan entwickelt Übertragung im Theater eine Methode der Aufführungsanalyse, die darstellende Kunst als genuin intersubjektiv und damit potentiell sozial und politisch definiert. Die Übertragungsstruktur bildet dabei die Voraussetzung für Wirkungen des Theaters, die strukturell der Liebe verwandt sind.

Theater ist als gegenseitige, subjektivierende Struktur von Präsentieren und Zuschauen zu begreifen: Es interpelliert seine Subjekte und arbeitet mit Fiktionalisierungen der Funktionen von Bühne wie Publikum. Die vorliegende Studie fragt also ausgehend von der subjektivierenden Struktur der Übertragung nach dezidiert 'theatralen Subjekten' und ihren Funktionen - und somit nicht nach Wirkungen des Theaters auf Subjekte, sondern nach Subjektivierung als Wirkung des Theaters. Das Subjekt gilt dabei immer als begehrendes, das in der Übertragung eine überraschende, weil eigentlich grundlose Wertunterstellung vornimmt - es sieht einen wertvollen Kern dort, wo 'nichts' ist.

Übertragung kann so die Anlage zur Instrumentalisierung von Subjekten begünstigen und benennt intersubjektive Machtstrukturen, daher lässt sich mit ihr das Politische im Dispositiv darstellender Kunst diskutieren - und auch in anderen Dispositiven. Unterschieden wird hier zwischen Prozessen, die instrumentelle, und jenen, die experimentelle Umgangsweisen mit Übertragung in der ästhetischen Erfahrung ausagieren. Beispiele von Forced Entertainment, Marina Abramovic, Rimini Protokoll, Kate McIntosh u. a. bilden Reflektionsräume für diese Überlegungen.

Eva Holling (Dr.) ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Kunstgeschichte und Französisch in Frankfurt am Main und Paris und promovierte zum Thema Übertragung im Theater. Zu Theorie und Praxis theatraler Wirksamkeit (Neofelis 2016). Zudem ist sie als freie Autorin und in der künstlerischen Praxis tätig und erforscht das Format des performativen Vortrags praktisch. Sie gründete die Künstlergruppe manche(r)art mit und ist Mitglied der Kunstkollektive Mühlenkampf/Hochschule für Weltgestaltung in ständiger Gründung und Raumfaltung.


最近チェックした商品