- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > Philosophy
- > 20th century, 21st century
Description
In diesem Buch wird mit sprach- und handlungsphilosophischen Mitteln die Semantik des Kreativitätsprädikats untersucht und dabei mit ständiger Rücksicht auf die bisherige philosophische Debatte die Frage geklärt, was wir eigentlich tun, indem wir einander - im Alltag, in Kontexten der Wissenschaft oder in der Welt der Kunst - kreatives Handeln zuschreiben. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen Fragen der folgenden Art: Welchen Entitäten schreiben wir prioritär Kreativität zu? Welches Vokabular wird zur Explikation von Kreativitätszuschreibungen benötigt? Welcher begriffliche Zusammenhang besteht zwischen Kreativität und Geschichte? Bei der Beantwortung wird auf Überlegungen Ludwig Wittgensteins zum Begriff des Regelfolgens zurückgegriffen. Finn Marz ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar Münster (Professur für Philosophische Ästhetik, Theorie der Kulturwissenschaften und Medienphilosophie). Zu gleichen Teilen wirkt er bei der Forschungsgruppe "Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel" der Universität Münster mit. Er hat Philosophie und Kommunikationswissenschaft studiert und in Philosophie promoviert.



