Die Schulung des Blicks im Ethikunterricht : Perspektiven einer intuitionistischen Didaktik (Erziehung, Schule, Gesellschaft 72) (2014. 290 S. 230 mm)

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Die Schulung des Blicks im Ethikunterricht : Perspektiven einer intuitionistischen Didaktik (Erziehung, Schule, Gesellschaft 72) (2014. 290 S. 230 mm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783956500381

Description


(Short description)
Soll das moralische Verständnis der Schüler durch den Ethikunterricht systematisch entwickelt werden, müssen sie dazu gebracht werden, das Schauspiel menschlichen Handelns zu beobachten, zu beurteilen und kritisch zu reflektieren. Das ist die Kernthese der intuitionistischen Didaktik. Der Titel der Arbeit - Die Schulung des Blicks im Ethikunterricht - verweist auf die Notwendigkeit einer gemeinsamen Betrachtung und Reflexion konkreter Lebenssituationen. Entscheidend ist dabei die Einsicht, dass die angestrebte Verständniserweiterung im Dialog nur dann gelingen kann, wenn die Schüler dazu herausgefordert werden, ihre eigenen Maßstäbe ins Spiel zu bringen und diese damit aufzudecken. Der gemeinsame Blick auf das Schauspiel menschlichen Handelns ist aus zwei Gründen nötig: erstens deshalb, weil die Schüler damit nicht gezwungen sind, über sich selbst zu sprechen; zweitens deshalb, weil sie nur auf diese Weise ihr ungewusstes Wissen indirekt zum Vorschein bringen können.
(Text)
Soll das moralische Verständnis der Schüler durch den Ethikunterricht systematisch entwickelt werden, müssen sie dazu gebracht werden, das Schauspiel menschlichen Handelns zu beobachten, zu beurteilen und kritisch zu reflektieren. Das ist die Kernthese der intuitionistischen Didaktik. Der Titel der Arbeit - Die Schulung des Blicks im Ethikunterricht - verweist auf die Notwendigkeit einer gemeinsamen Betrachtung und Reflexion konkreter Lebenssituationen. Entscheidend ist dabei die Einsicht, dass die angestrebte Verständniserweiterung im Dialog nur dann gelingen kann, wenn die Schüler dazu herausgefordert werden, ihre eigenen Maßstäbe ins Spiel zu bringen und diese damit aufzudecken. Der gemeinsame Blick auf das Schauspiel menschlichen Handelns ist aus zwei Gründen nötig: erstens deshalb, weil die Schüler damit nicht gezwungen sind, über sich selbst zu sprechen; zweitens deshalb, weil sie nur auf diese Weise ihr ungewusstes Wissen indirekt zum Vorschein bringen können.

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