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Description
Vom Ende der Pop-Utopien
Mit Ende vierzig wird Peter Justen von der Zeit und dem Leben in der großen Stadt überrollt und zurück in die Gegend seiner Herkunft geworfen. Ein ungewolltes Comeback, das im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten losgeht.
Er hatte sich in der großen Stadt eine Welt aufgebaut, in der er sich wie ein Jemand fühlte. Eine Welt aus Liedern, Romanen, linker Theorie, Memoirs und Essays über Herkunft und Geschlecht, Manifesten zum Klimawandel, klugen Feuilleton-Beiträgen und langen Gesprächen über Popkultur in angesagten Bars, postdramatischen Theateraufführungen, japanischen Filmklassikern und aufrührenden Konzerten.
Dazu Begegnungen mit interessanten Künstlerinnen und kuriosen Hochstaplern, narzisstisch Gestörten und anregend Größenwahnsinnigen. Nun verblasste diese Welt und er war wieder der Niemand, als der er vor langer Zeit aufgebrochen war.
»Wie jeder weiß, ist das hier das Nirgendwo« ist ein melancholisch-komischer Roman über die Versprechen der Popkultur und die Frage, ob sie diese jemals eingelöst hat.
Maik Brüggemeyer, geboren 1976 in Mettingen, aufgewachsen im Tecklenburger Land, dann aufgebrochen in »a bigger brighter world, a world of books and silent times in thought«. Schreibt seit 2001 unter anderem für den »Rolling Stone« über Musik, Literatur, Film und Popkultur. Er hat bisher zwei Romane und mehrere Sachbücher veröffentlicht - zuletzt »Schöner kann es gar nicht sein. The Beatles von 1957 bis 1970« (Reiffer, 2021), ist Herausgeber der Anthologie »Look Out Kid. Bob Dylans Lieder, unsere Geschichten« (Ullstein, 2021) und hat Robert Forsters Memoiren »Grant & I« (Heyne, 2017) ins Deutsche übersetzt.


