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Description
Diese überarbeitete und edierte Neuauflage des 1894 veröffentlichten Meisterwerkes von Rabbiner David Zvi Hoffmann (1843-1921), dem 2. Rektor des Rabbinerseminars zu Berlin, gibt einen detaillierten Einblick, wie die Lehren des Talmuds und bedeutender rabbinischer Autoritäten von Wissenschaftlern systematisch verdreht wurden, um antisemitische Stimmungen im Deutschen Kaiserreich zu schüren. Rabbiner Hoffmann analysiert akribisch zentrale Passagen aus dem Talmud und anderen rabbinischen Texten und widerlegt dabei die falschen Darstellungen, mit denen jahrhundertelange Verfolgungen des jüdischen Volkes gerechtfertigt wurden. Unter Einbeziehung sowohl rabbinischer als auch christlicher Quellen zeigt der Autor, dass der Talmud in Wirklichkeit Toleranz, Mitgefühl und Respekt für alle Menschen lehrt, unabhängig von deren religiösen Überzeugungen. Dieses Buch vermittelt ein differenziertes Verständnis des Talmuds und seiner Lehren und bietet eine wertvolle Quelle für alle, die religiöse Intoleranz bekämpfen und den interreligiösen Dialog fördern wollen. ist in Vilnius geboren und in Berlin aufgewachsen. Er lernte an der Yeshiva Shaarei Torah in Manchester und bereitete sich dort auf das Rabbinat Studium am neu gegründeten Rabbinerseminar zu Berlin vor, das er in der Folge besuchte. Nach der Ordination zum Rabbiner war er ab August 2010 zwei Jahre lang als Jüdischer Leiter des Gymnasiums der Zwi-Peres-Chajes Schule der Israelitischen Kultusgemeinde Wien tätig. Parallel zu seiner Tätigkeit als Jüdischer Leiter der Schule absolvierte er ein Studium an der Universität Wien, welches er mit einem B. A. und M. A. in Judaistik und Geschichte abschloss. Im Sommer 2012 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Gemeinderabbiner der jüdischen Gemeinde Osnabrück. Nach zwei Jahren in Osnabrück entschied er sich, das Rabbinats-Studium zu vertiefen. In Manchester lernte er zwei Jahre lang bei Dayan Jakov Oscher Westheim rabbinische Praxis und wurde anschließend mit dem Prädikat "Jadin Jadin" zum Dajan (rabbinischer Richter) ordiniert. 2015 wurde er zum Gemeinde-Rabbiner der Israelitischen Gemeinde Basel gewählt. 2019 promovierte er an der Universität Basel mit einer Dissertation zur "Einheitsgemeinde". 2024 veröffentlichte er eine neue deutsche Übersetzung des Traktats Megilla des Babylonischen Talmuds. Zudem ist er seit 2022 als Rosh Beit Midrasch des Rabbinerseminars zu Berlin tätig.
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