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Description
Anfang 1939 flüchtet Rudi Pincus, ein 21-jähriger Optikergeselle aus Berlin vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Chile. Seine Eltern erhalten keine Visa und müssen zurückbleiben. Von nun an ist die Familie nur noch durch Briefpost miteinander verbunden. Als die Eltern im Oktober 1941 ins Ghetto Litzmannstadt deportiert werden, reißt die Korrespondenz ab. Jahrzehnte später stoßen die Enkel auf die Briefe von damals. Sie beginnen, Herkunft und Schicksal der ermordeten Großeltern zu rekonstruieren. Es gelingt, die Wurzeln der Familie bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückzuverfolgen. Besonders wichtig aber ist die Korrespondenz. Sie veranschaulicht die Herausforderungen und Hoffnungen, die Selbstbehauptung und die Verzweiflung der Familie angesichts der zunehmenden Bedrohung. Erstmals werden Wertvorstellungen und Persönlichkeiten der Vorfahren fassbar."Bin ich ein Überlebender?", fragen sich die Nachkommen, eine Frage, die angesichts des weltweit wieder zunehmenden Antisemitismus eine vielschichtige Aktualität gewonnen hat. promovierte in Potsdam in Jüdischen Studien. Sie arbeitet als freie Hörfunkjournalistin und als Autorin in Berlin. 2022 war sie Stadtschreiberin in Rheinsberg. Diverse Publikationen zur Zeitgeschichte, u. a. "Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen", mit Eva Umlauf.



