Stauferkind : Friedel, der Junge vom Hohenstaufen (1. Auflage. 2017. 200 S. 1 Karte1 Stammbaum. 21 cm)

個数:

Stauferkind : Friedel, der Junge vom Hohenstaufen (1. Auflage. 2017. 200 S. 1 Karte1 Stammbaum. 21 cm)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • ≪洋書のご注文について≫ 「海外取次在庫あり」「国内在庫僅少」および「国内仕入れ先からお取り寄せいたします」表示の商品でもクリスマス前(12/20~12/25)および年末年始までにお届けできないことがございます。あらかじめご了承ください。

  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783955440749

Description


(Text)
Nach dem Tod seiner Mutter kommt der 8-jährige Friedel auf die Stammburg seines Vaters, den Hohenstaufen. Plötzlich auf sich allein gestellt, erlebt er mit einem gleichaltrigen Buben aus dem Gesinde der Burg zahlreiche Begebenheiten und Ereignisse dieser Zeit, die ihn prägen und auf sein späteres Leben vorbereiten, nichts davon ahnend, später als künftiger Kaiser Friedrich Barbarossa in die Geschichte einzugehen.
(Extract)
So könnte es gewesen sein ...

Friedel, der Junge vom Hohenstaufen

Ich will Euch meine Geschichte erzählen. Eine Geschichte aus meiner Jugendzeit, von wahrer Freundschaft und von treuen Gefährten. Zu dieser Zeit war ich noch unter dem Namen Friedrich oder auch Friedel bekannt, wie mich mei-ne Mutter immer rief.
In der Hälfte meiner Adern floss väterlicherseits Staufer-blut, aus diesem Grund gehörte ich zu dem Adelsge-schlecht der Staufer, in der anderen Hälfte mütterlicher-seits Welfenblut. Diese beiden Geschlechter lagen über lange Jahre im Streit und ich denke, viele hatten die Hoff-nung, dass ich die Einigung bringen könnte.
Ich war für mein Alter hoch gewachsen, aber nicht der Größte. Kräftig und von guter Statur, meine Haare waren fast blond und gekräuselt, mein Antlitz meist heiter, mil-chig weiß, die Wangen etwas gerötet. Als äußerst sprach-gewandt wurde ich beschrieben, mit einer schnellen Auf-fassungsgabe, behutsam, aber auch ebenso kühn und unerschrocken. Meine Mutter l
(Author portrait)
Nicolas Knoblauch, geboren im Jahr 2000 in Geislingen/Steige, begann mit 10 Jahren zu schreiben. Er gewann bereits zahlreiche Schreib- und Schülerwettbewerbe, darunter auch 4 Landespreise und den der Zeitschrift National Geographic Kids in Zusammenarbeit mit Cornelia Funke. Beim Schreibwettbewerb Karl-May-Junior zählte er ebenfalls zu den Preisträgern. Durch den Gewinn des Schüler-Stauferpreises 2016 fand er Zugang zu den Staufern und ihrer Zeit. Den Gewinnertext verfasste er weiter, zu diesem Buch, seinem Romandebüt. Er ist derzeit noch Schüler an einer kaufmännischen Schule und im Oberen Filstal wohnhaft.
(Extract)
Jahre alt sei, zur Ausbildung in ein entferntes Land gehen sollte, um ein richtiger Mann und Ritter zu werden.
Mit gerade einmal acht Jahren verlor ich von heute auf morgen meine Mutter, meinen liebsten Menschen, als sie nach einer Erkrankung völlig unerwartet starb. Daraufhin entschied mein Vater, dass ich auf die Stammburg der Staufer, auf den Hohenstaufen, sollte, um mich auf die Ausbildung als Ritter vorzubereiten. Meine Kinderzeit und dieses Rockzipfelgehänge seien jetzt vorbei. Mein Großva-ter, der erste Herzog von Schwaben, hatte die Burg einst erbaut.
Also kam ich unverhofft auf die Burg Hohenstaufen, die für die nächste Zeit meine Heimat sein sollte, verlassen von allen, die ich liebte. Denn selbst mein Vater zog es vor, nachdem wir meine Mutter zu Grabe getragen hatten, wieder das Land zu bereisen, anstatt sich um mich zu kümmern. Die Trauer über den Tod meiner Mutter ver-suchte ich zu verdrängen, auch wenn sie meine Kehle zu-schnürte. Und obwohl mein Herz schwer war, unterdrück-te ich meine Tränen tapfer. Nur nachts, wenn es keiner sah, vergoss ich viele davon, so sehr vermisste ich sie. Ein Band der Liebe hatte uns verbunden. Mutter war immer für mich dagewesen und hatte mir auch beigebracht, dass wir nicht nur an uns denken durften, sondern auch an die armen, alten und kranken Menschen, die Hungernden und an die, denen es schlechter ging als uns. Sie hatte es sich nicht nehmen lassen, den Armen selbst Brot und Kleidung zu bringen, vornehmlich dann, wenn mein Vater auf Rei-sen war, denn er hielt nicht viel von dem heiligen Getue und bezeichnete sie oft spöttisch als die "Heilige Judith von Waiblingen". Meist nahm sie mich mit und so lernte auch ich die Nöte und Sorgen der Armen kennen.
Meine Mutter, von ruhigem, liebem Gemüt, hatte mich außerdem den Glauben an unseren Herrgott gelehrt und auch Wahrheit, Klarheit und Ehrlichkeit meiner Rede. Viel hatte ich mit meiner klugen Lehrmeisterin philosophiert, gere

最近チェックした商品