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Description
(Text)
Erstmals wird in diesem Band die Beziehungsgeschichte von Deutschen »unterschiedlicher Kategorien« in Krakau und im deutsch besetzten Südpolen während des Zweiten Weltkriegs untersucht. Ins Generalgouvernement gekommene Reichsdeutsche trafen auf Ortsansässige deutscher Volkszugehörigkeit, die als »Volksdeutsche« Kennkarten erhielten und damit als Deutsche »zweiter Klasse« eingestuft wurden. Wie alle deutschen Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder sollten sie im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie indoktriniert werden, um in die NS-»Volksgemeinschaft« aufgenommen werden zu können.Die Monografie beruht auf umfangreichen Quellenstudien in deutschen und polnischen Archiven sowie auf Erinnerungen von Zeitzeugen. Schwerpunkte sind die NS-Kulturpolitik, darunter die Schul-, Sport- und Kirchenpolitik, sowie die gegenseitigen Wahrnehmungen vor dem Hintergrund eines blutigen Besatzungsregimes.
(Author portrait)
(Author portrait)
ISABEL RÖSKAU-RYDEL, Professorin am Institut für Neuphilologie der Pädagogischen Universität in Krakau / Kraków, ist Verfasserin zahlreicher Artikel und Monographien zur deutsch-polnischen und deutsch-österreichischen Beziehungsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Ihre 2011 auf Polnisch erschienene Habilitationsschrift wurde mit dem Henryk Wereszycki und Waclaw Felczak-Preis der Polnischen Historischen Gesellschaft in Krakau ausgezeichnet und erschien 2015 auf Deutsch unter dem Titel "Zwischen Akkulturation und Assimilation. Karrieren und Lebenswelten deutsch-österreichischer Beamtenfamilien in Galizien (1772-1918)".



