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Description
(Text)
Bonbons und Fliesen, Elektronik und Software - Ismaninger Unternehmen wussten stets, was sich verkaufen lässt. Seit der Ansiedlung der Papierfabrik im Jahr 1859 entwickelte sich Ismaning langsam, aber stetig zu einem der gefragtesten Gewerbestandorte in der Umgebung von München.Die überregionale Bedeutung des Dorfes hatte mit der Versorgung der Landeshauptstadt mit landwirtschaftlichen Produkten wie Torf, Milch oder Sauerkraut begonnen. Zu Zeiten des Wirtschaftswunders suchten produzierende Unternehmen vor den Toren Münchens günstige Baugrundstücke. Seit dem Bau des Flughafens im Erdinger Moos kommen verstärkt internationale Unternehmen, die sich in dörflicher Atmosphäre zwischen Airport und Stadt wohlfühlen. Heute bietet das 16.000-Seelen-Dorf Ismaning 14.000 Arbeitsplätze bei mehr als 2.000 Unternehmen. Im Buch ist die gewerbliche Entwicklung von Ismaning mit einer Vielzahl von Dokumenten, Fotos und Zeitzeugenberichten anschaulich aufbereitet.
(Table of content)
Vorwort9Ismaninger Gewerbefleiß im Wandel 13Mühlen14Räder im Bach18Die Seidlmühle23Gasthaus und Hotel Mühle 31Bodenschätze32Von Torfstechern, Kalk- und Ziegelbrennern38Kalkwerk Brennermühle42Ziegelei Poschinger 45Versorgung48Milchhandel54Käserei Zetterer59Die genossenschaftliche Krautfabrik62Sauerkrautfabrik Eduard Durach69Baugeschäfte74Schreinerei Prohaska Eine Ismaninger Institution79Das Schuhgeschäft Pizzato82Schranner lehrt, wie man Auto fährt!87Gänzlich unrentabel Die Ismaninger Fähre89Es werde Licht! Das erste Elektrizitätswerk von Ismaning 93122 Jahre Papierfabrik Ismaning 111AGROB Aktiengesellschaft für Grob- und Feinkeramik125Wirtschaftswunder in Ismaning126Hennig GmbH 130Technik höchster Präzision Steinheil-Lear Siegler136Emil Hohberger Fabrik feinster Bonbons139Max Hueber Verlag Max-Hueber-Straße 1143ASA Apparate- und Sanitärbau Josef Zettl145Aus Schaden wird man klug Das Allianz Zentrum für Technik148Paillard-Bolex Kameras für höchste Ansprüche150Prüftechnik Dieter Busch, Ein Familienunternehmen am Weltmarkt 155Medienbetriebe156Der Sender im Ismaninger Moos162KirchMedia164Wie Phönix aus der Asche Der AGROB Medien- und Gewerbepark 169Immer noch da!170Kleiderfabrik Lorenz Ganter Die Trachten-Manufaktur178Wattelinfabrik Ganzert 182Die Dampf-Tüftler Krapf Bügeltechnik GmbH 185Die Gewerbegebiete 188Gespräch mit Altbürgermeister Michael Sedlmair192Das verhinderte Industriegebiet im Süden196Am Lenzenfleck202Boom im Osterfeld 208Anmerkungen 211Literatur und Quellen 211Abkürzungen 212Register 215Bildnachweis 216Dank 216Impressum
(Author portrait)
Anita Kuisle leitet seit 1985 das Büro für Technikgeschichte, dessen Aktionsradius den gesamten deutschsprachigen Raum umfasst. Auftraggeber sind Institutionen mit kulturgeschichtlichem Auftrag, Museen mit technik- und industriehistorischen Themen, Unternehmen mit Tradition, Menschen mit Interesse an Geschichte. Vor der Gründung ihres Büros war Anita Kuisle zuletzt als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Museum in München beschäftigt. Den Titel Dipl. Ing. (FH) für Technische Physik hat sich Frau Kuisle an der Fachhochschule in München erworben, den Titel Magister Artium (M.A.) für Volkskunde und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.Von 1995 bis 2009 unterrichtete sie an der Fachhochschule Augsburg und leitete dort das Institut für Technikgeschichte. 2006 erhielt Anita Kuisle die Kulturmedaille des Landes Oberösterreich.



