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Description
(Text)
Es ist die Kunst, die das Bewusstsein vom Ende der Zivilisation erträglich macht. Der Autor befasst sich in diesem Essay mit dem Bewusstsein vom Ende der Zivilisation und der Kunst. Die nämlich macht eben jenes erträglich. Das heißt, nicht die Kunst ist am Ende, sondern sie begleitet das Ende der Zivilisation. Somit prägt das mögliche Ende der Geschichte die Kunst.
(Extract)
"Vorstellungen von einem entweder endgültigen oder zyklischen Weltuntergang begleiten die Geschichte der Menschheit. Sie antworten auf Schuldgefühle, mildern Ängste vor dem jeweils eigenen Tod (der erträglicher wird, wenn er Teil eines allgemeinen Sterbens wird), drücken Hoffnung auf heilende Wirkung aus. Dabei wird das Weltende immer durch höhere Mächte veranlasst. Erst in der Gegenwart ist es möglich geworden, dass die Menschheit selber ihren Untergang herbeiführt. Und zwar einfach deswegen, weil sie sich der Entfaltung ihrer technischen Mittel nicht gewachsen zeigt." (S.7)
(Author portrait)
Wucherpfennig, WolfWolf Wucherpfennig studierte Germanistik und Romanistik in Freiburg i. Br. und Grenoble, unterrichtete an den Universitäten Freiburg, Göttingen, Cincinnati und Gent. Von 1984 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2009 war er Professor für deutsche Literatur an der Universität Roskilde in Dänemark.



