Vom wissenschaftlichen Wissen zum gesellschaftlichen Vorurteil : Erblichkeit und Psychopathologie im deutschen Epilepsiediskurs (Mabuse Wissenschaft 112) (2010. 439 S. 21 cm)

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Vom wissenschaftlichen Wissen zum gesellschaftlichen Vorurteil : Erblichkeit und Psychopathologie im deutschen Epilepsiediskurs (Mabuse Wissenschaft 112) (2010. 439 S. 21 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783940529770

Description


(Text)
Wie wurde der Epilepsiekranke zu einem Erb- und Geisteskranken? Material- und kenntnisreich beleuchtet der Autor die Rolle des psychiatrisch-erbbiologischen Diskurses bei der Konstruktion der Krankheitseinheit Epilepsie Anfang des 20. Jahrhunderts.Unter Verknüpfung diskursanalytischer und quantitativ-bibliometrischer Methoden geht er dem Bild vom erb- und geisteskranken Epileptiker in der medizinischen Wissenschaft nach. Er untersucht dessen tödliche Folgen für Menschen mit Epilepsie in der Zeit des Nationalsozialismus, zeigt aber auch, welche Spuren das Bild der Krankheit in aktuellen Lexika und Lehrbüchern hinterlassen hat.Zentrale Ergebnisse dieser Arbeit wurden Ende 2008 mit dem zweiten Platz des Nachwuchspreises des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft ausgezeichnet.
(Table of content)
Wie wurde der Epileptiker zu einem Erb- und Geisteskranken? Material- und kenntnisreich beleuchtet der Autor die Rolle des psychiatrisch-erbbiologischen Diskurses bei der Konstruktion der Krankheitseinheit Epilepsie Anfang des 20. Jahrhunderts.Unter Verknüpfung diskursanalytischer und quantitativ-bibliometrischer Methoden geht er dem Bild vom erb- und geisteskranken Epileptiker in der medizinischen Wissenschaft nach. Er untersucht dessen tödliche Folgen für Menschen mit Epilepsie in der Zeit des Nationalsozialismus, zeigt aber auch, welche Spuren es noch in aktuellen Lexika und Lehrbüchern hinterlassen hat.
(Author portrait)
Torger Möller, geb. 1968, studierte Soziologie an den Universitäten Marburg und Hamburg und promovierte am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld. Er arbeitet heute an der Freien Universität Berlin.

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