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Description
(Text)
Raymond Brechmos und Haike Heidano sind die einzigen Menschen, die sich an Manuel Brechmos, Raymonds Bruder, zu erinnern scheinen. Als sie zwei Jahre lang kein Lebenszeichen von diesem erhalten, beschließen sie, ihn in den Weiten Kanadas aufzuspüren ...
Manuel hat sich indes dem zeitgetakteten Hasten der Menschen im Irrgarten ihrer Objektwelt entzogen und sucht nach dem Natürlichen, Ungekünstelten. Er verabscheut Leute, die aus Berechnung mit einer Tyrannei der Emotionen Geld verdienen; ihm ist die Diktatur des Entertainments, die - aus den USA kommend - mittlerweile auch in Deutschland viele Menschen vom Nachdenken abhält, nicht geheuer.
Manuel interessieren stattdessen die neuronalen Ursachen der Selbst- und Welterkenntnis. Gepackt von der Faszination, die von den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung ausgeht, hinterfragt er die althergebrachten Beschreibungsweisen menschlichen Verhaltens und hofft auf Gleichgesinnte. Um sein Wissen anzureichern, unternimmt er Reisen. So begegnet er in Kanada der Neurowissenschaftlerin Patti McGuinn und dem kauzigen Psychiater Dr. Bildner, in dessen Glücks-Institut er sich fachkundige Einblicke erhofft.
Das in hoher gedanklicher Verdichtung abgefasste Buch bleibt konsequent auf der Spur eines neuen, naturalistischen Menschenbildes: Alle unsere Welterklärungen entspringen aus der Bewegung unserer neuronalen Strukturen. Nirgendwoher sonst.
(Author portrait)
Roberto Böhme, 1955 in Annaberg-Buchholz geboren, studierte Forstwirtschaft an der TU Dresden in Tharandt und ist gegenwärtig in der Naturschutzbehörde des Erzgebirgskreises tätig. In seiner Freizeit begeistert er sich für die Musik der "Gegenkultur" der 1960er Jahre und verfolgt mit großem Interesse die neuesten Erkenntnisse der modernen Hirnforschung.



