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Description
(Text)
Andreas Schober aus Römbells bekannter Rotstrassen-Trilogie erlebt die unruhigen 1970er Jahre. Mit Maria erlebt er eine rauschhafte Liebesbeziehung, die der Autor bildhaft und ohne Tabus beschreibt. Doch durch sein eigenes Verschulden, seine erotischen Begierden zerbricht das Glück. Krankheit und gesellschaftlicher Abstieg folgen. Das private Auf und Ab erscheint dabei als Spiegelbild der gesellschaftlichen Entwicklungen, der dramatischen Ereignisse im Herbst 1977, des RAF-Terrors mit allen seinen Auswirkungen. Doch am Ende findet Andreas über die Musik und die Literatur ins Leben zurück.
(Author portrait)
Manfred Römbell absolvierte nach dem Gymnasium eine Ausbildung zum Rechtspfleger. Nach einem kurzen Besuch der Staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken, einer der Vorgängereinrichtungen der heutigen Hochschule der Bildenden Künste Saar, und einer Tätigkeit als Buchhändler kehrte er in seinen ursprünglichen Beruf zurück, den er im Saarland und in Berlin ausübte. In den 1970er Jahren begann er mit dem Veröffentlichen literarischer Texte. Er war Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller.
Römbell war Verfasser von Romanen, Erzählungen, Gedichten, Hörspielen und Fernsehdrehbüchern. Sein Hauptwerk ist die Rotstraßentrilogie, in der die Geschichte einer saarländischen Familie nach 1945 erzählt wird.
1969 erhielt Manfred Römbell den Kurt-Magnus-Preis der ARD, 1975 ein Reisestipendium des Auswärtigen Amtes, 1986 den Kunstpreis der Stadt Saarbrücken und 2002 den Otto-Weil-Preis der Stadt Friedrichsthal.
Der Autor lebte als freier Schriftsteller in Saarbrücken, wo er im Juni 2010 nach einer langjährigen Krankheit verstarb.