Propaganda im Generalgouvernement : Die NS-Besatzungspresse für Deutsche und Polen 1939-1945. Diss. (Einzelveröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Warschau)

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Propaganda im Generalgouvernement : Die NS-Besatzungspresse für Deutsche und Polen 1939-1945. Diss. (Einzelveröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Warschau)

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  • 商品コード 9783938400081

Description

Propaganda war ein wesentliches Mittel nationalsozialistischer Herrschaft. Nachdem Gewalt und Anpassung die deutschen Medien der NS-Propaganda
dienstbar gemacht hatten, dehnte sich ihr Einfluss mit der Expansion des"Dritten Reiches"auch auf die eingegliederten und besetzten Gebiete aus. Besonders radikal war das deutsche Vorgehen während des Zweiten Weltkrieges in Polen: Polnische Massenmedien, allen voran die Presse, wurden nach der Eroberung des Landes vollständig verboten. An ihre Stelle trat eine
neuartige Besatzungspresse mit Organen für Deutsche und Polen, Besatzer und Besetzte.

In Krakau, dem Zentrum des deutschen Besatzungsregimes im sog. Generalgouvernement, erschienen vom Herbst 1939 bis Anfang 1945 die beiden maßgeblichen Blätter: die"Krakauer Zeitung"und der"Goniec Krakowski". Die vorliegende Arbeit untersucht die Strukturen und Inhalte der Pressepropaganda und fragt nach ihren Absichten und Wirkungen. Mit ihren
propagandistischen Aussagen verfolgte die Besatzungspresse gegensätzliche, komplementäre Ziele: einerseits die Ermutigung der Besatzer, andererseits die Entmutigung der Besetzten. Propaganda war ein wesentliches Mittel nationalsozialistischer Herrschaft. Nachdem Gewalt und Anpassung die deutschen Medien der NS-Propaganda dienstbar gemacht hatten, dehnte sich ihr Einfluss mit der Expansion des »Dritten Reiches« auch auf die eingegliederten und besetzten Gebiete aus. Besonders radikal war das deutsche Vorgehen während des Zweiten Weltkrieges in Polen: Polnische Massenmedien, allen voran die Presse, wurden nach der Eroberung des Landes vollständig verboten. An ihre Stelle trat eine neuartige Besatzungspresse mit Organen für Deutsche und Polen, Besatzer und Besetzte.In Krakau, dem Zentrum des deutschen Besatzungsregimes im sog. Generalgouvernement, erschienen vom Herbst 1939 bis Anfang 1945 die beiden maßgeblichen Blätter: die »Krakauer Zeitung« und der »Goniec Krakowski«. Die vorliegende Arbeit untersucht die Strukturen und Inhalte der Pressepropaganda und fragt nach ihren Absichten und Wirkungen. Mit ihren propagandistischen Aussagen verfolgte die Besatzungspresse gegensätzliche, komplementäre Ziele: einerseits die Ermutigung der Besatzer, andererseits die Entmutigung der Besetzten. LARS JOCKHECK (geb. 1968) studierte Neuere Geschichte, Volkswirtschaft und Journalistik in Hamburg, Mainz und Krakau. Seit 1997 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Geschichtswissenschaft der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr in Hamburg. Das Buch geht auf seine im Jahre 2004 an der Universität Hamburg abgeschlossene Dissertation zurück.

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