Das dunkle Watt : Jugendthriller (1. Aufl. 2012. 132 S. m. 9 Abb. 200 mm)

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Das dunkle Watt : Jugendthriller (1. Aufl. 2012. 132 S. m. 9 Abb. 200 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783937344799

Description


(Text)
Kaum haben sich Toni und Fred auf einem Koog am südlichen Teil der Nordsee eingelebt, schon werden sie in der Schule gemobbt. Sie gehen in dieselbe Klasse und sind dort den bösen Streichen einiger Mitschüler ausgesetzt. Sie lernen auch Roland kennen, der in seelischer Not ist. Sie spüren, dass irgendetwas faul ist, und erfahren, dass das Wattenmeer ein dunkles Geheimnis birgt. Roland verschwindet und die beiden suchen ihn. Sie ahnen jedoch nicht, auf was sie sich einlassen, müssen sich Situationen großer Gefahr stellen, aber sie geben nicht auf.
(Extract)
"Der Umzug nach Dithmarschen
Fred wuchtet ein paar Regalbretter auf seinen Kopf und sein Bizeps wölbt sich dabei kugelig nach oben. Ein Ergebnis seines Trainings mit den Fünf-Kilo-Hanteln, die er in einer Sporttasche im Umzugswagen verstaut hat. Er ist erleichtert endlich hier zu sein, mitten auf einem Koog nahe eines Deichs in Dithmarschen im Süden der Nordsee. Hierhin kann ihn die türkische Gang mit ihrem Anführer Ahmet aus Hamburg-Vettel nicht verfolgen. In letzter Zeit hat er viel Ärger gehabt mit diesen Jungs und hofft hier an der Nordsee gute Freunde zu finden. Allerdings kommen ihm jetzt Zweifel, wenn er seine Augen über das flache Marschland schweifen lässt, hin zu den Windrädern, deren Flügel als zackige Schatten über den Rand des Deichs huschen, den weiten Wiesen, Kohlfeldern und einzelnen Gehöften. Es wirkt einsam hier und er fragt sich, wo die anderen Kinder sind und was sie so machen an einem Nachmittag wie heute. "Träum nicht so rum, mein Junge!", herrscht ihn sein Vater an, "der Zwei-Tonner ist noch lange nicht leer geräumt und von selbst geht das nicht!" Ihm läuft der Schweiß als Rinnsal von der Stirn. Es ist heiß in der Sonne, obwohl ein kühler Wind aus Ost weht. "Ach, ich bin so froh, dass wir da sind", freut sich Irene, Freds Mutter, und schiebt dabei ihren Sonnenhut nach hinten, "seht euch mal das große Grundstück an, genau wie auf den Fotos. Die Buchshecke sollte dringend geschnitten werden. Ach, ich seh schon die Blumen vor mir, die hier bald wachsen!" "Aber erst gibt es im Haus viel zu tun", weiß Michael, ihr Mann, "wir haben noch so viel zu renovieren, Mutter hat das alleine einfach nicht mehr geschafft." "Mike, lass mich doch ein bisschen schwärmen", beschwichtigt ihn seine Frau.
Fred tritt über die knackenden Dielen eine schlichte Holztreppe hinauf in den zweiten Stock. Dort soll sein künftiges Reich sein. Genau das Richtige für einen zwölfjährigen Kerl. Es ist ein lang gestreckter Raum mit einfachem Bretterboden. Senkrechte, stützende Holzbalken unterteilen ihn und von einer dieser quadratischen Säulen geht eine Verstrebung bis hin an die Wand. Ideal, um dort dreckige Wäsche darüberzuwerfen und sich dahinter zu verstecken. Zu dunkel ist es trotzdem nicht, da vor ein paar Jahren doppelglasige Fenster ins Dach eingebaut wurden. Einen Nachteil gibt es jedoch: Es fehlt die Türe. Freds Vater hat versprochen eine Wand mit Türe einzubauen, damit es nicht stört, wenn Fred zu laute Musik hört, und es ist gerade verdammt stickig-warm. Fred kippt die Fenster. Es wurde lange nicht mehr gelüftet und sie verweigern einen Moment lang ihren Dienst, weil die Kunststoffrahmen fest haften. "Raaahhh auf mit euch, ich bin hier der King!", ruft Fred. Dann setzt er sich auf den Boden neben seinen PC und sehnt sich danach Fatima zu mailen. Er hat sich so gut mit ihr verstanden und kann es bis heute nicht verstehen, dass ihr Bruder Ahmet sich in die Freundschaft eingemischt hat. Er hat doch Fatima nichts Böses getan. Fred hört wieder den scharfen Ton seines Vaters, sich endlich zu bewegen und seine Möbel und Klamotten hinaufzutragen. Fred bleibt tatsächlich nicht viel Zeit, denn schon morgen geht für ihn die Schule los. Das neue Schuljahr hat angefangen und er soll den Einstieg nicht verpassen. Seine Mutter möchte ihn morgen zur Bushaltestelle begleiten und er überlegt sich, wie er das verhindern kann, weil ihm das peinlich ist. (...)

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