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Description
Usch Hollmann, die im gesamten Münsterland bekannte rheinenser Kabarettistin (u.a. Initiatorin und Mitglied der "Fünf frechen Frauen") und Autorin von zwei "Büchskes" mit ihrer münsterländischen Kunstfigur "Lisbeth", zeigt sich in ihrem dritten Buch "Spekulatius und Springerle" von einer bislang eher unbekannten Seite. Sie zeigt, daß ihr auch leise Töne gelingen.Von dem Trend, Weihnachtsgeschichten entweder mit hämischem Sarkasmus oder tränenschwangerer Sentimentalität zu durchtränken, hat Usch Hollmann sich erfreulicherweise nicht anstecken lassen. Mit einfühlsamer Sprache und erkennbarem Faible für dokumentarische ebenso wie phantastische Elemente schrieb sie zwei atmosphärisch verdichtete Geschichten.Die erste der beiden sehr unterschiedlichen Erzählungen berichtet von einer dramatisch verlaufenden Weihnachtsnacht in den Schweizer Bergen des Jahres 1930. Die zweite spielt im Handy-Zeitalter: Während einer langen Zugfahrt erzählen sich zwei bis dahin Fremde gegenseitig Weihnachtserlebnisse aus der eigenen Kindheit. Was den Geschichten gemein ist sind einerseits eine Prise Romantik, andererseits der für Usch Hollmann typische Wortwitz und ein unerwarteter Ausgang beider Erzählungen.Bei "Test-Lesungen" aus dem noch nicht veröffentlichten Manuskript im vergangenen Jahr weckten besonders die ironisch-nostalgischen Exkurse in eine Zeit des allzustreng praktizierten Katholizismus bei vielen Zuhörern persönliche Erinnerungen.Das mit Goldprägung versehene Buch ist dazu angetan, in der Weihnachtszeit gelesen oder vorgelesen zu werden und eignet sich natürlich besonders auch als Geschenk.". erzählt Usch Hollmann mit viel zärtlichem Witz und einer überraschenden Wendung. Ob zum Selberlesen oder zum Vorlesen vorm Adventskranz oder unterm Weihnachtsbaum: Usch Hollmann bietet mit den beiden anrührenden, liebevoll erzählten Geschichten das Passende für Herz und Kopf zur Weihnachtszeit." Matthias Menne in: Radio AM, 19.12.02"Zwei Erzählungen lassen einen wieder an Wunder glauben - und so manch einen Leser zurückdenken an die eigene Kindheit. (.) Usch Hollmann hat zwei Erzählungen geschaffen, die sowohl Kinder als auch Erwachsene erfreuen werden. (.) Usch Hollmann schafft eine Atmosphäre der Besinnlichkeit - wie es sich zur Weihnachtszeit gehört. Lebhafte Schilderungen erlauben es dem Leser, sich voll und ganz in die Erzählungen hineinzuversetzen und erst am Ende erwacht man wieder aus seinen Phantasien."Anika Bischof in: Wir in Ibbenbüren, 20.11.02 / Wir in Greven 11.12.02 / Wir in Lengerich 11.12.02". unter diesem Titel hat uns Usch Hollmann jetzt zwei atmosphärisch gelungene Weihnachtserzählungen geschrieben. (.) Plätzchenduft, der in global erwärmten Zeiten nicht mehr selbstverständliche Schneefall sowie Hollmanns Stil der leisen Töne garantieren authentisches Heiligabendgefühl."Georg Leisten in: Münstersche Zeitung, 23.12.02"Dennoch ist es keine 'gemütliche' Geschichte von der Art 'bunter Traum von Kinderglanz und Lichterbaum'. Es geht darin um starke Gefühle, um ein großes Missverständnis, um Todesgefahr und eine rätselhafte Begebenheit. (.) Usch Hollmann hält den Spannungsbogen bis zum letzten Satz."Elisabeth Tondera in: Lingener Tagespost, 12.12.02"Usch Hollmann (.) legt bei 'Solibro' ein hübsches Buch (.) vor. In zwei Weihnachtsgeschichten stellt sie ihr erzählerisches Talent unter Beweis." loy in: Westfälische Nachrichten, 19.12.02"Die Rheinenser Kabarettistin (.) hat damit ungewöhnlich leise Töne angeschlagen. Töne, in denen die Angst alter Menschen vor der Feiertags-Einsamkeit nachhallt, die Mystik des Heiligen Abends spürbar (.) wird (.) aus denen die Sehnsucht nach adventlicher Ruhe entwächst. Und die dennoch Töne sind, die das verbale Augenzwinkern einer Humoristin nicht vermissen lassen." Kerstin Heil: Kirche und Leben, 22.12.02LESEPROBENAus: Spekulatius und SpringerleDer Zug kam pünktlich. Heinrich rannte neben den hellerleuchteten, langsam ausrollenden Wagen her. Barblina würde in der dritte Seit 1993 begeistert Usch Hollmann mit ihrer münsterländischen Kunstfigur "Lisbeth" zunächst mit wöchentlichen Radiokolumnen und später auch bei Live-Auftritten ein größeres Publikum. In der Folge sind ihre bei Solibro erschienenen "Lisbeth-Büchskes" zu regionalen Bestsellern geworden mit zusammen bislang vierzehn Auflagen:"Hallo Änne, hier is Lisbeth ..." (1996), "Wat is uns alles erspart geblieben!" (1998) und "Dat muss aber unter uns bleiben!" (2006). Es folgten auch andere Genres mit "Spekulatius und Springerle" (2002), "Stoffel lernt spuken/Stoffel lärt spöken" (Kinderbuch mit plattdeutscher Übersetzung von Käthe Averwald) (2004), "Aber das wär' doch nicht nötig gewesen! Heitere Geschichten vom Feiern" (2008), "Stille Nacht light. Weihnachtliche Erzählungen" (2012) und zusammen mit Markus Böwering der Schmöker "Wasserschloss zu vererben" (2018). 2023 folgte dann der 4. Lisbeth-Band "Mal schmeckt´s - mal schmeckt´s besser ...". Mit Dozenten der Musikhochschule Detmold präsentierte sie zahlreiche Dichter- und Musikerportraits und trat zwölf Jahre lang sehr erfolgreich mit der von ihr gegründeten Kabarettgruppe "Fünf freche Frauen" auf. Für ihr vielseitiges Engagement erhielt sie mehrere Preise, u. a. 1999 den Kulturpreis des Kreises Steinfurt.



