Die Geschichte des Prüfwesens in der deutschen Philatelie (1860-1945) (Schriftenreihe des Bundes Philatelistischer Prüfer Bd.1) (2008. 496 S. 622 SW-Abb. 28 cm)

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Die Geschichte des Prüfwesens in der deutschen Philatelie (1860-1945) (Schriftenreihe des Bundes Philatelistischer Prüfer Bd.1) (2008. 496 S. 622 SW-Abb. 28 cm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783932198786

Description


(Text)
Wolfgang Maassen: Die Geschichte des Prüfwesens in der deutschen Philatelie (1860-1945)
Der durch zahlreiche Publikationen, darunter zur deutschen Geschichte der Philatelie im 19. Jahrhundert, bekannte Autor Wolfgang Maassen, seines Zeichens Chefredakteur der Zeitschrift "philatelie" und Präsident der AIJP, der Internationalen Vereinigung von Philatelie-Journalisten und -Autoren, behandelt den Zeitraum von etwa 1860 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.
Bald nach Erscheinen der ersten Briefmarken seit 1840 gab es auch deren erste Fälscher. Zunächst zum Zwecke der Gebührenhinterziehung, also zum Schaden der Post, indem man falsche statt echte Wertzeichen verwendete. Mit der zahlenmäßigen Zunahme von Sammlern dann aber auch zum Schaden der Sammler, denen man statt echter (und vielfach seltener) Marken betrügerischerweise falsche oder verfälschte zu verkaufen suchte.
Für den langen Zeitraum von rund 85 Jahren zeigt der Autor Entwicklungslinien auf, macht Trends sichtbar und stellt exemplarisch ausgewählte Personen und Ereignisse vor. Was Carlrichard Brühl in seiner in erster Linie international ausgerichteten "Geschichte der Philatelie" von 1985-86 mit Blick auf Deutschland vernachlässigte, arbeitet Maassen erstmals komplex und umfassend heraus.
Die Anfänge des Fälscher-Unwesens und des darauf reagierenden Prüfwesens in Deutschland werden dabei durchaus verkompliziert - das macht Maassen deutlich - durch die anfangs nicht eindeutige Haltung der Sammler und der sich als Fachdisziplin entwickelnden Philatelie zu Neu- und Nachdrucken von Briefmarken sowie zu sogenannten Faksimiles, die zur billigen Füllung von Lücken in den Sammlungen massenhaft produziert wurden.
Maassen geht auf prominente Prüfer und deren Lebenswerk ebenso ein wie auf die Biografien und "Taten" von Fälschern. Er behandelt Alfred Moschkau und Waldemar Herrmann als Prüfer der Anfangszeit, er berichtet über Fälscher wie Emil Reinhard Krippner und Georges Fouré, über Faksimile-Produzenten großenStils wie François Fournier und Jean de Sperati, aber auch über spätere Prüferlegenden wie die Gebrüder Senf und Heinrich Köhler.
Aufmerksam verfolgt wird der nie endende Kampf der Vereine und Verbände der Briefmarkensammler gegen die Fälscher und jene, die ihre Produkte verbreiteten. Händler geraten dabei ebenso ins Visier kritischer Auseinandersetzung wie Prüfer, die sich irrten oder bei Manipulationen sogar halfen.
Die Jahrzehnte, die das Buch umfasst, ziehen dabei aus der besonderen Perspektive von Fälschungen und Prüfungsanstrengungen am Leser vorbei: Kaiserreich und Weimarer Republik ebenso wie das "Dritte Reich". Der Autor hat seit 1999 zu seinem Thema Quellen gesichtet, alte Zeitschriften und Bücher exzerpiert, Abbildungen gesammelt, die zu den Highlights des Buches gehören, und Berichte archiviert. Er konnte daher in relativ kurzer Zeit das umfangreiche Werk schreiben, fertigstellen und vorlegen.
(Author portrait)
Wolfgang Maaßen, Jahrgang 1949, ist als Autor und Journalist auf dem Gebiet der Philatelie und Postgeschichte seit mehr als 35 Jahren tätig. Für den Bund Deutscher Philatelisten, dem nationalen Verband der Briefmarken-sammler, betreute er über 20 Jahre die Öffentlichkeitsarbeit.
Er war Pressechef der Weltausstellung IBRA 1999 in Nürnberg, der Nationalen Postwertzeichenausstellung in Wuppertal 2001 und Organisationsleiter der IBRA 2009 in Essen und ist der Organisationsleiter der IPhLA 2012 in Mainz.
Als Berater begleitet er seit Jahren verschiedene deutsche Fachverbände und ist derzeit als Chefredakteur zweier namhafter Fachzeitschriften bedeutender Verbände tätig, von denen er eine bereits seit 1988 betreut.
Für seine Leistung als Chefredakteur der Fachzeitschrift philatelie wurde er 2002 mit dem Grand Prix der Aadémie Européenne de Philatélie geehrt. Für mehr als fünfzig Fachbücher und tausende Fachbeiträge wurde er 2003 und 2008 mit dem Sieger-Literaturpreis, im letztgenanntenJahr auch mit dem Heinrich-Köhler- und dem Hermann-Deninger-Preis ausgezeichnet.
Seit Jahren liegen seine persönlichen Schwerpunkte in zwei Buchserien vor, in den Reihen Ratgeber für Briefmarkensammler und Chronik der deutschen Philatelie , die beide kontinuierliche Erweiterung finden.
Seit Mai 2005 ist der Autor Präsident der Association Internationale des Journalistes Philatéliques (AIJP), des Weltverbandes der Autoren und Journalisten in der Philatelie, und genießt als Fellow der Royal Philatelic Society, London, internationale Anerkennung. Erst kürzlich (9/2011) wurde er zum Präsidenten des Consilium Philatelicum im BDPh e.V. gewählt und zum Präsidenten des Kommitees zur Verleihung des Sieger-Literatur-Preises.

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