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- > 20th century (1914-1955/49)
Description
Die Geschichte der »Volksdeutschen« zählte bis 1989 zu den politischen Tabuthemen. Die seit 1990 verstärkt einsetzende Forschung zur Geschichte der Deutschen in Polen hat gezeigt, wie komplex und vielschichtig das Thema ist und wie unterschiedlich die Erfahrungen der »ethnischen Deutschen« waren, besonders während des Krieges und unmittelbar nach seinem Ende.Der Band präsentiert die Ergebnisse einer internationalen Konferenz zu diesem Themenkomplex, die das Deutsche Historische Institut Warschau im April 2003 gemeinsam mit dem Haus für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Gleiwitz organisiert hat. Dabei wurden die Verhältnisse in Polen, in der Tschechoslowakei und in Frankreich als unmittelbare Nachbarn Deutschlands, die jeweils in Grenzstreitigkeiten verwickelt waren und gleichzeitig eine starke deutsche Minderheit aufwiesen, untersucht und verglichen. Als sinnvolle Ergänzung, die gleichzeitig die Komplexität des Problems augenfällig werden lässt, erwiesen sich Studien über die Deutschen in Ungarn, in der Ukraine und in Rumänien. I. EINFÜHRUNG
Ingo Haar: Vom"Volksgruppenparadigma"bis zum"Recht auf Heimat": Exklusion und Inklusion als Deutungsmuster in den Diskursen über Zwangsmigrationen vor und nach 1945
Gerhard Wolf: Die deutschen Minderheiten in Polen als Instrument der expansiven Außenpolitik Berlins
II. DIE DEUTSCHEN MINDERHEITEN 1918 - 1939
Christiane Kohser-Spohn: Die Vertreibung der Deutschen aus dem Elsass 1918
Winson W. Chu: Metropole der Minderheit: Die Deutschen in Lodz und Mittelpolen, JERZY KOCHANOWSKI, Dr. hab., geb. 1960, Professor am Historischen Institut der Universität Warschau, war bis 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Warschau. MAIKE SACH, Dr. phil., geb. 1970, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHI Warschau.



