Description
(Text)
Februar 1944 - ich würde über Max Jacob sagen, dass er ein großer Dichter ist, wenn das nicht ein Pleonasmus wäre, man müsste ganz einfach Dichter sagen, denn die Poesie bewohnt ihn und entweicht ihm, seiner Hand, ohne dass er es plante.
Mit Apollinaire hat er eine Sprache erfunden, die unsere Sprache überfliegt und ihre Tiefen ausdrückt. Er ist der Troubadour des außergewöhnlichen Turniers gewesen, in dem Picasso, Braque, Derain, Chirico ihre bunten Waffen aneinander messen.
Seit langem hat er auf die Welt verzichtet und verbirgt sich im Schatten einer Kirche. Er führt dort in Saint-Benoît-sur Loire das beispielhafte Leben eines Bauern und eines Mönchs.
Die französische Jugend liebt ihn, duzt ihn, achtet ihn und betrachtet ihn als Vorbild. Was mich betrifft, so grüße ich seinen Edelmut, seine Weisheit, seine unnachahmlich Grazie, seinen geheimen Wert, seine Kammermusik, um ein Wort von Nietzsche zu übernehmen. Gott helfe ihm.
Jean Cocteau
(Table of content)
Vorwort
Kindheit und Jugend
Freundschaft mit Picasso
Kubistische Durchdringungen
Komödiant Max
Die Erscheinung
Quimper und Paris
Paris, die Rue Gabrielle
Schaffensreiche Jahre
Innere Zerrissenheit
Saint-Benoît-sur-Loire
Zurück in Paris
Visionen, Trugbilder und Traumgesichte
Endgültig in Saint-Benoît-sur-Loire
Orte des Gedenkens
Zeittafel
Literaturverzeichnis
(Author portrait)
Gertraude Clemenz-Kirsch, 1942 in Dresden geboren, 1957 bis 1961 Studium an der Palucca-Schule Dresden, Institut für künstlerischen Tanz, 1961 Geburt der Tochter. Abschlüsse und Tätigkeiten im medizinischen Bereich. Bibliothekarsstudium (Diplom-Bibliothekar). Langjährige Leitungstätigkeit im Bibliothekswesen. Vortragstätigkeit. Reiseleiterin für Paris und Frankreich-Reisen.



