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Description
Leben, Tod, Erinnerung und Vergänglichkeit prägen das fotografische Werk von Annet van der Voort. Ihr Blick richtet sich auf Menschen und Dinge, die sich dem unmittelbaren Zugriff entziehen und in bewusster Distanz erscheinen. Dabei erzeugen Unschärfen, Schatten, Spiegelungen und Überlagerungen einen Zustand des Dazwischen, in dem Präsenz und Abwesenheit untrennbar miteinander verbunden sind. Leben, Tod, Erinnerung und Vergänglichkeit - diese Themen durchziehen das fotografische Werk von Annet van der Voort. Ihr Blick gilt Menschen, Dingen und Bildern, die dem unmittelbaren Zugriff entzogen sind und in einer bewussten Distanz erscheinen, durch Glas, Unschärfen, Schatten, Spiegelungen und Überlagerungen. Sie erzeugen einen Zustand des Dazwischen, in dem Nähe und Entzug, Präsenz und Abwesenheit untrennbar miteinander verbunden sind.Aus persönlichen Erfahrungen heraus entwickelt van der Voort klar gefasste Serien, die über Jahre hinweg wachsen dürfen. Jedes Bild steht für sich und zugleich für das Ganze ihres uvres. Anatomische Präparate, Puppen, Porträts oder Scans werden zu stillen Meditationen über Zeit, Erinnerung und Vergänglichkeit. Ihre Fotografien zeigen mehr, als sie abbilden - sie sind stille, konzentrierte Werke von großer Autonomie und Authentizität, die den Betrachtenden Raum lassen, das Wesentliche zu ahnen. Die Niederländerin Annet van der Voort entwickelte schon früh ein Interesse an visueller Gestaltung und Erzählformen. Von 1987 bis 1993 studierte sie Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Dortmund. "Still life" hat sie ihre Bildserie genannt, die als Diplomarbeit vom Fotografen Arno Fischer betreut wurde und am Anfang der fotografischen Entwicklung van der Voorts steht. Die Arbeit enthält bereits alle wesentlichen Elemente ihrer Arbeitsweise. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland präsentiert. Annet van der Voort arbeitet als freie Fotodesignerin und Publizistin in Havixbeck.



