Kokainjahre

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783907351406

Description

Das Buch »Kokainjahre« ist ein ergreifendes Buch über die unterschätzte Gefahr von Kokain. Die wahre Geschichte eines jungen Mannes, der in die Sucht gerät - erzählt aus der Perspektive seiner Mutter. Ergänzt durch fundierte Fakten, Fallbeispiele und tiefgehende Einblicke in die Lebensrealität von Abhängigen. Verharmlost als Mittel, um kreativer und leistungsstärker zu werden, hat Kokain in Europa eine gefährliche Akzeptanz in allen Gesellschaftsschichten gefunden. Meistens wird Kokain als Pulver in der Partyszene, im Büro oder gar auf Baustellen konsumiert, und dabei wird völlig übersehen, wie gefährlich es ist. Was oft aus Neugier oder als Spaß beginnt, führt häufig in eine fatale Abhängigkeit.An einem ausgelassenen Abend mit seinen Freunden probiert ein 22-jähriger junger Mann zum ersten Mal Kokain und gerät kurz darauf in den Teufelskreis dieser zerstörerischen Droge. Die Veränderung geschieht rapide: Aus dem klugen, zielstrebigen und begabten jungen Studenten wird ein verzweifelter Mensch mit einer schweren Suchterkrankung. Und obwohl er alles versucht, die Sucht hinter sich zu lassen, ist das Verlangen nach der Substanz stärker.Die Eltern begleiteten ihren Sohn durch die dreijährige Sucht und unterstützten ihn bei seinen Ausstiegsversuchen, die letztlich misslingen. Diesen Weg beschreibt seine Mutter Marina Jung in eindrücklichen Worten. Da man in der Öffentlichkeit und selbst in gewissen Fachkreisen viel zu wenig über die Droge und ihren Wirkcharakter weiß, hat sie ihre Erfahrungen aufgezeichnet. Dabei verknüpft sie Fakten und Erkenntnisse zu einer multiperspektivischen Sichtweise. Die Leserinnen und Leser können dadurch nachvollziehen, warum Kokain besonders unberechenbar und gefährlich ist und was eine Suchterkrankung mit der betroffenen Person und mit dem sozialen Umfeld macht.Und schließlich führt die Autorin die Leserinnen und Leser in die Lebensrealität von suchtkranken Menschen, unter anderem auch durch Texte und Fallbeispiele von Betroffenen. Vorwort von Prof. Dr. Boris B. Quednow1 Verwaiste Eltern2 Vom Habenwollen zum Habenmüssen- Der Schritt in die Unfreiheit3 Von Dopamin und Diagnosekriterien- Der Sucht auf der Spur4 Gelegentlich, wöchentlich, täglich- Wie Kokain in ein Leben dringt5 Suchtgedächtnis und Erlaubnis gebende Gedanken- Warum Rückfälle dazugehören6 Existenzielle Krisen- Warum Crack den Absturz ins Bodenlose garantiert7 Ein Kartenhaus bricht zusammen- Oder vom moralischen Kompass, der verloren geht, und von anderen Nebenwirkungen8 Bangen und Hoffen- Wenn Angehörige versuchen, das Unmögliche möglich zu machen9 Scham, Stolz und Liebe- Warum Beziehungen nichts nützen und trotzdem unverzichtbar bleiben10 Von Optimismus, Tiefpunkten und Stigmatisierung- Warum die Suchterkrankung schwer fassbar bleibt11 Ursache von Sucht- Weshalb die Frage nach dem Warum nicht weiterführt12 Kreative Lösungen und Hilflosigkeit- Warum kontrollierter Konsum nicht funktionieren kann13 Herkömmliche und neue Therapieansätze- Warum die Substanzforschung gefordert bleibt14 Kokainsucht- Eine chronische Krankheit mit Todesfolge15 Was Angehörige, Freundinnen, Experten und Politikerinnen tun können- Und warum Haltungsänderungen zur Entstigmatisierung beitragenAnhangQuellenAnmerkungenBeratung für AngehörigeDankBiografie der Autorin Marina Jung, 1959, studierte Betriebsökonomie und erwarb einen MAS in Psychosozialem Management. Sie beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit sozialer und beruflicher Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In einer großen öffentlichen Verwaltung etablierte sie ein Case-Management-Angebot für Mitarbeitende mit Langzeitabsenzen, und in einer psychiatrischen Klinik leitete sie die Sozialberatung und das Job Coaching. Seit 2023 ist sie Geschäftsführerin einer Stiftung, die sich für Projekte im Bereich der Drogenprävention engagiert und Unterstützungsangebote für Personen mit einer Abhängigkeitserkrankung entwickelt. Es ist der Autorin ein großes Anliegen, dass Suchterkrankungen enttabuisiert werden, dass Sucht in der breiten Bevölkerung als Krankheit akzeptiert wird und dass auch Angehörige von suchtkranken Menschen eine Stimme erhalten.