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Description
(Text)
"Ritual und Theater" - Vor dem Hintergrund dieses genuin interdisziplinären Diskurses entwirft das Buch aus vornehmlich liturgieanthropologischer sowie theaterkünstlerischer Perspektive in siebzehn fiktiven Gesprächen eine Poetik der Liturgie. Für wen? Vor allem für den Liturgietheoretiker, der sich fragt: Was kann die Kunst der Liturgie von der Kunst des Theaters lernen? Um diese Frage zu beantworten, spannt das Buch einen weiten Bogen und bedient dabei vor allem den Schaupieltheoretiker und den Theateranthropologen.hner (1985). Wie weit sind die Wege und wohin führen sie?
Vor dem Hintergrund dieser diskursiven Praxen entwirft das vorliegende Buch aus vornehmlich liturgieanthropologischer sowie theaterkünstlerischer Perspektive in siebzehn fiktiven Gesprächen eine Poetik der Liturgie.
Cui bono? Unter programmatischen Schlagworten wie "ars celebrandi", "(Gesamt-)Kunstwerk Gottesdienst", "Inszenierung des Evangeliums" ist binnenkirchlichen Diskursen Liturgie zur Frage zwischen Produktionsdramaturgie und "Inszenierung von Authentizität" geworden: Was kann die Kunst der Liturgie von der Kunst des Theaters lernen? Was nicht? Warum? In wessen Leben diese Fragen keine unwichtige Rolle spielen, zähle ich zum Modell-Leser dieses Buches. Dieser gehört zweifellos einer Gruppe von Spezialisten an. Um aber diese Fragen beantworten zu können, müssen die Grenzen akademisch und nichtakademisch angestammter Fächer munter überschritten werden.
So spannt das Buch einen weiten Bogen - von der Frage der
Liturgiefähigkeit
aus sozialanthropologischer Sicht bis hin zu
Loyola & Stanislawski: Technische Marginalien zu einer Kulturgeschichte des Schauspielers des Method Acting
. Damit bedient das Buch - gleichsam im Nebeneffekt - eine Reihe weiterer Spezialisten: Den Theatertheoretiker ebenso wie den Schauspielmethodiker; die Basisaktivisten einer "Spiritualität des Theaters" (Luk Perceval) ebenso wie die aufgebrachte Schar jener, die ganz genau wissen, wer "der Feind der römischen Liturgie" (Martin Mosebach) ist.



