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Description
(Text)
Das Jahr 1918, in dem Klimt und Schiele starben, war in jeder Hinsicht, in der Geschichte der Politik und der Kunst eine Zäsur. Es ist daher nicht Zufall, dass Herbert Boeckl unbelastet von den großen Vorgängern ein neues Kapitel der österreichischen Malerei eröffnen konnte, ein Kapitel das mit dem Trümmerhaufen der Monarchie auch die Fin-de-siècle Dekadenz des frühen Wiener Expressionismus hinter sich ließ. Er gehört künstlerisch bereits einer neuen Generation an und war ihr, wie so oft in seinem Leben, zugleich weit voraus.Mit seinem großartigen Frühwerk hat er die österreichische Malerei aus der Stagnation des Expressionismus herausgeführt und sie mit seinem Spätwerk von der vom Ständestaat und Nationalsozialismus aufgezwungenem Provinzialität befreit.
(Author portrait)
Husslein-Arco, AgnesAgnes Husslein-Arco wurde 1954 als Tochter von Karl Heinrich und Felicitas Arco geboren (weswegen sie in Medien gelegentlich als "Gräfin Arco" bezeichnet wird). Sie ist eine Enkelin des österreichischen Malers Herbert Boeckl.Sie ist promovierte Kunsthistorikerin und war von 1996 bis 2000 Vorstandsmitglied der Wiener Secession. 1996 wurde sie zur Vizepräsidentin des Kunstvereins Kärnten gewählt; diesen Posten hatte sie bis 1998 inne.Von 2001 bis 2005 war Husslein-Arco Direktorin des Rupertinums in Salzburg. Die Eröffnung des Museums der Moderne am Mönchsberg im Jahre 2004 ist ebenfalls mit ihrem Namen verbunden. 2007 wurde sie von Elisabeth Gehrer, der damals für Museumspolitik zuständigen Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, zur Direktorin des Belvedere bestellt.Boeckl, HerbertHerbert Boeckl: österr. Maler, 1894-1966



