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Description
(Text)
Kern dieser Studie ist die Darstellung und Analyse des Projektes Schule als Staat in einer aktuellen Variante am württembergischen Eduard-Mörike-Gymnasium in Neuenstadt/Kocher. Dort ist das Planspiel mehrfach durchgeführt worden, bei dem sich die ganze Schule für eine Woche in einen von Schülerinnen und Schülern ausgerufenen Staat verwandelt. Dieser Schulstaat kann ihnen durch die dann entstehende Verbindung von Lernen und Handeln die Funktionsweise einer Demokratie und die praxiswirksamen Beteiligungsbereiche und -formen auf allen Ebenen gesellschaftlichen und staatlichen Handelns aufzeigen. Auf der Basis einer umfassenden Evaluation des Projektes wird analysiert, welche Ansätze zur wirksamen Erfahrung von Demokratie als Handlungskompetenz und zur Förderung einer demokratischen Werthaltung Schule als Staat entfalten kann. Das Buch zeigt anschaulich, wie Demokratiekompetenz durch handelndes Lernen vermittelt wird.
(Table of content)
Aus dem Inhalt:
Vorwort von Silvia-Iris und Wolfgang Beutel
1 Einleitung
1.1 Themenstellung
1.2 Untersuchungsdesign
1.2.1 Theoretisch-methodischer Zugang
1.2.2 Fragebogen und Fragebogenauswertung
1.2.3 Schulleiterinterview
1.2.4 Teilnehmende Beobachtung
1.2.5 Zusammenfassung und Ausblick
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Das Problem: Jugend und Politik am EMG - ein Spannungsfeld
2.1 Politisches Interesse Jugendlicher am EMG
2.2 Politik im Unterricht - was lernt ein Schüler am EMG ?
2.3 Zusammenfassung
3 Die Theorie der Demokratiepädagogik
3.1 Der Bedeutungsgehalt von Demokratie
3.1.1 Erste Annäherung
3.1.2 Restriktive versus expansive Demokratietheorie
3.1.3 John Dewey: "Demokratie als Lebensform"
3.1.4 Die Rezeption von "Demokratie als Lebensform" in Deutschland
3.1.5"Demokratie als Lebensform" und Demokratiepädagogik
3.1.6 Zusammenfassung
3.2 Schule als Ort der Demokratiepädagogik
3.3 Kompetenztheorie und Demokratiepädagogik
3.4 Kompetenzbereiche der Demokratiepädagogik
3.5 Demokratieförderliche Lernarrangements
3.6 Zusammenfassung
4 Das Projekt "Schule als Staat" am EMG
4.1 Schulporträt und Rahmenbedingungen
4.1.1 Schulporträts aus didaktischer Perspektive
4.1.2 Rahmendaten und Leitbild
4.1.3 Die praktische Umsetzung des Leitbildes
4.1.4 Zusammenfassung
4.2 Das Schulprojekt "Schule als Staat"
4.2.1 Didaktische Grundlagen
4.2.1.1 "Schule als Staat" als Großprojekt
4.2.1.2 "Schule als Staat" als Planspiel
4.2.1.3 "Schule als Staat" als handlungsorientierte Lernmethode
4.2.1.4 "Schule als Staat" als Möglichkeit des Demokratie-Lernens
4.2.1.5 "Schule als Staat" aus reformpädagogischer Sicht
4.2.1.6 Zusammenfassung
(Author portrait)
Michael Marker, geb. 1962 in Münster (Westf.), Dr. phil., OStR, ist Lehrer am Eduard-Mörike-Gymnasium in Neuenstadt/Kocher mit den Fächern Gemeinschaftskunde,Geschichte und ev. Religion. .



